Wir gehen durch den finstern Wald (Spiel)

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Wir gehen durch den finstern Wald,
Singa die Vögelein manigfalt
Sitza wol nieder an die Rue
Schaua dem kleina Waldvögelein zue
Beute enand die rechte Hand
Ond küssa enand zum Pfand
Daß sie werda treu verbleiba
Bis sie voneinander scheida
Scheida von der Lieba ond das thued weh
Solche Liebe geds keina meh

Ausführung: Ein Knabe und ein Mädchen stehen in einem Kreise und zwar einander gegenüber und bieten einander die Hand. Bei dem Worte „küssa“ gibt der Knabe dem Mädchen einen Kuß und am Schlusse des Liedes verlassen beide einander. Ein anderes Paar spielt an deren Stelle. — Nach Grimm (Myth. II. 728) wurden beim Todaustragen folgende zwei Verse gesungen: „Wir gingen durch den grünen Wald, da sungen die Vöglcin jung und alt“. —

in Deutscher Liederhort III (21894, Nr. 1887 „Finstera Wäldla-Spiel“ (aus Oberbayern) ohne Melodie)
bei Mittler Volkslieder Nr. 1225 – auch Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)
in Macht auf das Tor (1905) , dort unter Ringelreigen und Liederspiele

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