Liederzeit: Weimarer Republik

Weimarer Republik: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


´s Falkenauer Kreiz

Van Dorf dau kumma d´ Leit in d´ Stod za jedra Zeit In d´Arwat u in d´ Schöll, ma braucht bal des ma braucht bal söll Ma siahrt u häiat hier wos, u ma drinkt a gern a Gloß Drüm glengts uin mit´n Gella grod, sua schwengt ma holt nu in´d Stod U moncha Vetta draß van land, der gäit

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | | 1920


*** soll unsre Farbe sein (Fußballlied)

*** soll unsre Farbe sein die stolz uns *** ziert und unsern Klub jahraus jahrein zum schönsten Spiele führt Ihr woll´n wir folgen Mann für Mann im Kampf beim Fußballspiel und kommen die *** an, dann gehn sie schnell ans Spiel Drum stimmet alle freudig ein, ihr Brüder hier im Kreis wir wollen treu ergeben sein der Flagge *** Wir

Fussball-Lieder | Liederzeit: | 1920


14 Prozent

Flammen schlagen aus dem Schacht Schachthaus stürzt in Schutt und Scherben Drunten in der Grubennacht Rast der Tod und sät Verderben. Tja, wenn auch die Grube brennt Tja, wenn auch die Menschheit flennt: Sicher sind vierzehn Prozent ! Menschen frißt die heiße Glut, frißt zweihundertsechzig Herzen. Menschen wälzen sich im Blut, Menschen winden sich in Schmerzen. Tja, wenn auch die

Lieder der Maerzrevolution 1920 | Liederzeit: | | 1926


Abends treten Elche aus den Dünen

Abends treten Elche aus den Dünen ziehen von der Palve an den Strand Wenn die Nacht, wie eine gute Mutter leise deckt ihr Tuch auf Haff und Land Ruhig trinken sie vom großen Wasser, darin Sterne wie am Himmel stehn Und sie heben ihre starken Köpfe lautlos in des Sommerwindes Wehn Langsam schreiten wieder sie von dannen, Tiere einer längst

Bündische Jugend | Liederzeit: , | | 1930


Ach wie traurig ist das Leben eines armen Kunden

Ach wie traurig ist das Leben eines armen Kunden doch an den Kleidern, an den Trittchen überall im schweren Bruch Denn die Krauter wolln nichts geben weil wir sind in dem Verband und so muß der arme Kunde ziehen fort von Land zu Land In der Herberg angekommen geht er zur Verpflegstation holt sich dort den schweren Pickus schlummert sanft auf

Vagabundenlieder | Liederzeit: | , | 1930


Ach wir haben Hunger sehr

Ach wir haben Hunger sehr Hunger sehr darum bringt das Essen her denn der Magen will was haben um sich daran zu erlaben an dem guten Haferbrei darum schafft ihn schnell herbei Text: Verfasser unbekannt Musik: auf eine Melodie aus der „Bauernkantate“ von Johann Sebastian Bach in Der Kilometerstein (1934)

Bündische Jugend | Essen und Trinken | Liederzeit: | | 1930


Alaaf Alaaf no singk ens all (Kölsche Leeder , 1931)

Alaaf Alaaf no singk ens all Alaaf de kölsche Leeder Su leev uns eß der kölsche Kall et leevs sin doch de Leeder Jo, jo, wenn no der Kölsche kann sing Leed op Kölsch ens singe su sängk sing Hätz zo bevve ahn vor Freud – faß mög hä gringe Dröm noch ens singk un jubelt all doot en Alaaf

Karnevalslieder | Liederzeit: | 1931


Alarm braust es von Osten

Alarm, braust es von Osten aufflammt der Horizont. Kam’raden, auf den Posten es ruft die rote Front Die Sowjetfahn geht uns voran Wir folgen alle, Mann für Mann Rot Front! Rot Front! Brüder herbei Rot Front! Rot Front! die Losung sei Die Sklavenkett’ zerspringet wo rote Herzen glühn Rot Front die Freiheit bringet mit Liebknecht und Lenin Nieder die schwarze

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1928


All meine Sach die geht nicht wohl (Monarchenlied)

All´ meine Sach´, die geht nicht wohl wie´s geh´n soll saufen wir viel, so werden wir voll Die Schuh versoffen, barfuß geloffen Die Strumpf, die geh´n eh weg und da läuft man im Dreck durch den Rock scheint der Ellenbogen Die Haar wachsen mir zum Hut heraus wie ein Strauß das Hemd hängt mir zu den Hosen heraus ich wollt‘

Vagabundenlieder | Liederzeit: | 1930


Alle Dächer sind weiß und der Fluß ist voll Eis

Alle Dächer sind weiß und der Fluß ist voll Eis und die Schneeflocken tanzen und schweben Schnell die Schlittschuhe an auf der glitzernden Bahn o welch lustiges Gleiten und Schweben la la la Schnell ihr Kinder juchhei bringt den Schlitten herbei daß wir fahren im Tanze der Flöckchen Fällt man nieder im Saus macht man gar nichts sich draus und

Kinderlieder | Winterlieder | Liederzeit: | | 1922




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Liederzeit: Weimarer Republik

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