Liederzeit: 1850-1869 Restauration

1850-1869 Restauration: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Noch ist die blühende goldene Zeit (Noch sind die Tage der Rosen)

Noch ist die blühende goldene Zeit: o du schöne Welt, wie bist du so weit! und so weit ist mein Herz, und so klar wie der Tag, wie die Lüfte, durchjubelt vom Lerchenschlag! Ihr Fröhlichen, singt, weil das Leben noch mait: noch ist die schöne, die blühende Zeit, noch sind die Tage der Rosen! Frei ist das Herz, und frei

Lieder von Alt und jung | Liederzeit: , | 1851


O Deutschland hoch in Ehren

O Deutschland hoch in Ehren, Du heiliges Land der Treu Stets leuchte deines Ruhmes Glanz In Ost und West aufs neu! Du stehst wie deine Berge Fest gen Feindes Macht und Trug Und wie des Adlers Flug Vom Nest geht deines Geistes Flug. Haltet aus! Haltet aus! Lasset hoch die Banner wehn! Zeiget ihm, zeigt dem Feind Daß wir treu

Deutschlandlieder | Liederzeit: | , | 1858


Schleswig-Holstein meerumschlungen

Schleswig-Holstein, meerumschlungen deutscher Sitte hohe Wacht, wahre treu, was schwer errungen bis ein schönrer Morgen tagt! Schleswig-Holstein, stammverwandt wanke nicht, mein Vaterland! Ob auch wild die Brandung tose Flut auf Flut von Bai zu Bai, o lass blühn in deinem Schosse deutsche Tugend, deutsche Treu! Schleswig-Holstein, stammverwandt bleibe treu, mein Vaterland! Doch wenn inn´re Stürme wüten drohend sich der Nord

Landeshymnen | Liederzeit: , | 1844


Schneeflöckchen Weißröckchen

Schneeflöckchen, vom Himmel da kommst du geschneit du warst in der Wolke dein Weg ist gar weit Ach setz dich ans Fenster du niedlicher Stern wir Kinder, wir sehen dich alle so gern Schneeflöckchen, ach decke die Saaten geschwind Sie frieren, du wärmst sie so bittet das Kind Schneeflöckchen, Weißröckchen so kommet doch all dann mach ich den Schneemann dann werf ich den

Winterlieder | Liederzeit: , | 1869


Und immer mehr Soldaten

Und immer mehr und immer mehr Und immer mehr Soldaten! Herr Wilhelm braucht ein großes Heer, Er sinnt auf große Taten. Er braucht’s nicht wider Dänemark, Er braucht’s nicht wider Kassel – Für solchen Quark, spricht Herr Bismarck, Genügt ein stark Gerassel. Er braucht es nicht am Rhein, am Po Die Flammenzeichen rauchen Schon längst nicht mehr – drum sagt

Politische Lieder | Liederzeit: | | 1864


Was zieht dort im Sturme durch Eis und Schnee

Was zieht dort im Sturme durch Eis und Schnee mit Männern, Rossen und Wagen Verschneit sind die Täler, bedeckt ist die Höh´ und der Nordsturm braust von der tobenden See die Männer nimmer verzagen Wer sind die Kühnen? O nenne sie! Das ist Preußens treffliche Artillerie Hoch ragte die Schanze im Nebelgrau von Waffen umtost bei Missunde Es zuckte der

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 2008


Wenn ich an der Esse stehe (Hufschmied)

Wenn ich an der Esse steh und mein Eisen glühen seh möcht  ich immer Waffen machen Denn was nützen andre Sachen? daß  wir ohne Vaterland untergehn in Schimpf und Schand Wer sich zum deutschen Volk bekennt für Vaterland und Freiheit brennt und wer die Waffen führen kann der schaff sich eiligst Waffen an Bin ich gleich ein Hufschmied nur Eisen

Freiheitslieder | Liederzeit: , , | 1832


Wir haben geknirscht mit den Zähnen

Wir haben geknirscht mit den Zähnen sie sagten: So äßen wir Brot Wir haben gebetet in Tränen sie sagten: So dankten wir Gott Wir kamen mit Fahnen und Farben sie sagten: Das seien nicht wir Auch die für das Vaterland starben mein Vaterland, nahmen sie dir Doch wenn die Toten auch schweigen und lügt ihr die Lebenden tot Die Blumen,

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1864


Wohlan wer Recht und Wahrheit achtet (Arbeiter-Marseillaise)

Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet zu unsrer Fahne steh allzuhauf! Wenn auch die Lüg uns noch umnachtet bald steigt der Morgen hell herauf! Ein schwerer Kampf ist´s den wir wagen zahllos ist unsrer Feinde Schar Doch ob wie Flammen die Gefahr mög über uns zusammenschlagen nicht fürchten wir den Feind stehn wir im Kampf vereint! Nicht zählen wir den

Arbeiterlieder | Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1864


Zu Lüneburg sein wir ausmarschiert

Zu Lüneburg sein wir ausmarschiert Hurra, hurra, hurra in Schleswig sein wir einquartiert Hurra, hurra, hurra Wir denken an unsere Liebste ja nicht unsre Liebste lassen wir im Stich und dann zu Schleswig, und dann zu Schleswig mit Hurra Und als der achte Mai anbrach Hurra, hurra, hurra Und wir noch bei dem Frühstück warn Hurra, hurra, hurra. Da fing

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1864