Bremer Stadtmusikanten

Im düstern Auge keine Träne (Die schlesischen Weber)

Im düstern Auge keine Träne, sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch wir weben hinein den dreifachen Fluch Wir weben, wir weben. Ein Fluch, dem Götzen, zu dem wir gebeten in Winterskälte und Hungersnöten wir haben vergebens gehofft und geharrt er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt Wir weben, wir weben. Ein Fluch dem

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Brüder lasst uns froh (Hier am Mississipi)

Brüder, laßt uns froh jetzt das Glas erheben, denn wir können frei nur im Ausland leben: Können ohne Paß überall spazieren, ohne Polizei, täglich kommersieren. Hier am Mississippi Freies Denken gilt so wie freies Sprechen nirgend, nirgend hier für ein Staatsverbrechen. Hier macht kein Gendarm jemals uns Bedrängnis, und kein Bettelvogt führt uns ins Gefängnis. Hier am Mississippi. Adel, Ordenskram,

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Ach die Heimat seh ich wieder

Ach, die Heimat seh‘ ich wieder wo in frommer Eltern Kreise bei der Hirten muntern Lieder schwand die erste Jugendzeit Die Erinnrung kehret wieder, doch die Zeit kehrt nie zurück. Dieser Augen sanfte Sterne wecken Sehnsucht mir im Herzen nach dem Lande, das so ferne, wo der Frauen schönste weilt. Doch seitdem ich dich gesehen hab ich dir den Preis erteilt Text und Musik:

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Ach ach wie sind die Zeiten schwer

Ach, ach, wie sind die Zeiten schwer man möchte bald vergehen! Flink Wein daher, flink Wein daher, dass wir sie übertsehen! Flink Wein daher, flink Wein daher, dass wir nicht gar vergehen! Der Wein hat Schultern gross und stark wirft Sorg und Plag‘ und allen Quark mit Saus und Braus zum Haus hinaus! Text: Kopisch. in Allgemeines deutsches Liederlexikon (1844)

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