Ravaillac bracht Heinrich um (1844)

29. Sept. 1844. Noch ein bänkelsängerisches Lied auf Tschech, offenbar nicht aus dem Volke, und nur heuchlerisch mit Frömmigkeit versetzt, um die Sache in Umlauf zu bringen. Es heißt darin: Ravaillac bracht´ Heinrich um, Ankarström war gar nicht dumm Und Fieschi, der Verräter War ein großer Attentäter Ferner: Auch der König tritt heraus sieht noch ganz verschlafen aus An den

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Es gibt kein schöner Leben

´s gibt kein schöner Leben als Studentenleben wie es Bacchus und Gambrinus schuf; in die Kneipen laufen und sein Geld versaufen ist ein hoher, herrlich Beruf. Ist das Moos entschwunden wird ein Bär gebunden immer geht´s in dulci iubilo ist kein Geld in Bänken ist doch Pump in Schenken für den kreuzfidelen Studio. Auch von Lieb umgeben ist´s Studentenleben uns

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Schleswig-Holstein meerumschlungen

Schleswig-Holstein, meerumschlungen deutscher Sitte hohe Wacht, wahre treu, was schwer errungen bis ein schönrer Morgen tagt! Schleswig-Holstein, stammverwandt wanke nicht, mein Vaterland! Ob auch wild die Brandung tose Flut auf Flut von Bai zu Bai, o lass blühn in deinem Schosse deutsche Tugend, deutsche Treu! Schleswig-Holstein, stammverwandt bleibe treu, mein Vaterland! Doch wenn inn´re Stürme wüten drohend sich der Nord

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Burschen heraus!

Burschen heraus! Lasset es schallen von Haus zu Haus! Wenn der Lerche Silberschlag grüßt des Maien ersten Tag, dann heraus, und fragt nicht viel, frisch mit Lied und Lautenspiel! Burschen heraus! Burschen heraus! Lasset es schallen von Haus zu Haus! Ruft um Hilf´ die Poesie gegen Zopf und Philisterei, dann heraus bei Tag und Nacht, bis sie wieder frei gemacht!

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