Wo de Ostseewellen trecken an den Strand

Heimatlieder | , | 2006
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Wo de Ostseewellen trecken an den Strand
wo de geele Ginster bleuht in´n Dünensand
Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus
da is mine Heimat, da bün ick tau Hus

Well- und Wogenrunschen, Wir min Weigenlied,
Un de hogen Dünen, Seg´n min Kinnertied,
Seg´n uch mine Sehnsucht, Un min heit Begehr,
In de Welt tau fleigen Öwer Land un Meer.

Woll het mi dat Leben Dit Verlangen stillt,
Het mi allens geben, Wat min Herz erfüllt,
Allens is verswunden, Wat mi quält un drew,
Hev nu Frieden funden, Doch de Sehnsucht blew.

Sehnsucht na dat lütte, Stille Inselland,
Wo de Wellen trecken An den witten Strand,
Wo de Möwen schriegen Grell in´t Stormgebrus, –
Denn da is min Heimat, Da bün ick tau Hus.

Text: Martha Müller-Grählert , geboren am 20.10.1876 in Barth ( Pommern )
Musik: Simon Krannig
 auf die gleiche Melodie wird gesungen

Unter der Überschrift: „Mine Heimat“ 1907 zum ersten Mal in den „Meggendorfer Blättern“ veröffentlicht, in Zürich von einem  Thüringer vertont, vom Soltauer Verleger Peter Fischer-Friesenhausen in seine endgültige Form gebracht und heute unter dem Titel „wo die Ostseewellen trecken an den Strand“ weit über Deutschland hinaus bekannt.

u.a. in: Pommersches Liederbuch (1953) —







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