Jahr: 1910

Ein süßes kleines Kindchen Sei Euch vom Glück beschert! Mit Händchen, Füßchen, Mündchen Und was dazu gehört! Schreit oft nach seinem Süppchen Das Baby wie am Spieß Bald ist das liebe Püppchen Für Euch ein Paradies Und Pappi singt es brav Mit Mutti in den Schlaf! Püppchen, Du bist mein …

Püppchen du bist mein Augenstern Weiterlesen »

Kinderlieder | Liebeslieder | 1910


Die Väter haben Sand gekarrt bis daß das Tal erfüllet ward da sandte Gott von seinem Thron einen halben Pfennig Arbeitslohn Text: anonym – aus Helpt , Mecklenburg – Wossidlo-Material , Wossidlo-Archiv – bei Steinitz I 1962 eine Parodie auf Dies ist der Tag den Gott gemacht –

Arbeiterlieder | Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1910


Unsereiner liebt am meisten Freiheit Wahrheit, gleiches Recht weil für unser eignes Dasein unumgänglich nötig ist Ja wir sind mit Sklavenketten an die Arbeit festgeschraubt weil man uns die goldne Freiheit und das gleiche Recht geraubt Täglich Abzug, immer runter Wird der karge Lohn gedrückt Schlüg doch eine Bombe drunter In …

Unsereiner liebt am meisten (um 1910 Düsseldorf) Weiterlesen »

Arbeiterlieder | 1910


Täglich Abzug, immer runter und der karge Lohn gedrückt schlüg gleich eine Bombe runter in demselben Augenblick. soll einem da das Blut nicht starren, in den Adern stille stehn wenn man sieht, wie heut die Reichen mit dem armen Mann umgehn um 1910 aus Wiesau Kr. Sagan ( Schlesien ) …

Täglich Abzug, immer runter Weiterlesen »

Arbeiterlieder | 1910


Doch was kann die Wahrheit nützen Die so traurig für uns klingt Das Beweinen und Bedauern Uns ja nicht zum Ziele bringt Handeln heißt´s ja, unsre Losung Überzeugt euch allesamt Denn der Menschen Wohl und Wehe ruht fast stets in seiner Hand um 1910 aus Wiesau Kr. Sagan ( Schlesien …

Doch was kann die Wahrheit nützen Weiterlesen »

Politische Lieder | 1910


Unsereiner liebt am meisten Freiheit, Wahrheit, gleiches Recht weil´s für unser eignes Dasein unumgänglich nötig ist doch wir sind mit Sklavenketten an die Arbeit festgeschraubt weil man uns die goldne Freiheit und das gleiche Recht geraubt Täglich Abzug, immer runter und der karge Lohn gedrückt schlüg gleich eine Bombe runter …

Unsereiner liebt am meisten Freiheit Weiterlesen »

Arbeiterlieder | 1910


Fastelovend eß gekumme! All de Kölsche sin aläät, Üvverall gonn decke Trumme, Üvverall do weed getrööt Durch die Stroße springe Gecke, Gääl der ein, der andere grön; Wat se och zesammeflecke, Jeder meint, sing Kapp wör schön. Wie de Ale su de Junge! Plätsch un Raspel en der Hand, Kütt …

Fastelovend eß gekumme Weiterlesen »

Karnevalslieder | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | 1910


(Engels-Ordeil)

Der Herrgott soß ens wohlgemot en singem Himmelszelt, do reef‘ e sich fünf Engel her un scheckt se en de Welt. Se sollte spioneere gonn, wat innen op d´r Ähd, für Aug un Uhr, Nas, Mungk un Hätz et beß gefallen dät Wie no en Zick verledde wor, stallt sich …

Der Herrgott soß ens wohlgemot Weiterlesen »

Karnevalslieder | 1910


Wenn wir marschieren ziehn wir zum deutschen Tor hinaus, schwarzbraunes Madel du bleibst zuhaus. Darum mein Madel, Madel, wink, wink, wink unter einer grünen Lialind sitzt ein kleiner Fink, Fink, Fink singt nur immer: Madel, wink Wenn wir einkehren kehr´n wir im Schwarzen Adler ein schwarzbraunes Mädel du schenkst uns ein Darum …

Wenn wir marschieren Weiterlesen »

Soldatenlieder | | 1910


Wo sind die Gesellen alle mit denen ich einst trank, mit denen mich vereinte so mancher lust´ger Schwank? Wo sind die tollen Burschen hin wohin sind sie geweht, Der Wandergeist, der irre der sich in uns ergeht? Manch Bündnis ward geschlossen nach froher Burschen Art und grünet tief im Herzen …

Wo sind die Gesellen alle mit denen ich einst trank Weiterlesen »

Studentenlieder | Wanderlieder | 1910