Wo das klare Wasser fließet (1854)

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Wo das klare Wasser fließet

Wo das klare Wasser fließet
da verweilet stets mein Schatz
meinet halb, deinet halb
Aus dem Lande, aus dem Lande
aus dem Lande muß ich fort

Wo die helle Sonne scheinet
Da verweilet stets mein Schatz
Gute Nacht, tausendmal
Wenn wir können uns nicht frei’n!

Unterm Apfelbaum im Garten
Da sprach eins dem andern so
Gute Nacht tausendmal
Denn wir können uns nicht frei’n

Und so muß ich aus der Heimat
In das ferne, fremde Land
Meinet halb, deinet halb.
In die Fremde muß ich fort

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 777)

Aus Alberode (Kr. Witzenhausen) durch Wolfram, Text genau so 1854 in einer Zeitschrift, deren Titel ich nicht angemerkt hatte. (Böhme)

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