Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

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Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen
klein Häuschen, klein Häuschen.
Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen
und die erste und die zweite Hypothek

Und da kann ich mich so schrecklich drüber ärgern
weil Erich mit dem Charlie nicht gut kann
Dann das kostet schließlich alles unsre Steuern
die wir zahlen in das bodenlose Faß

Text :  erste Strophe von Robert Steidl (1922)
Musik: nach dem 3. Teil des Tanzstückes „Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion „ , auf den bis heute auch „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ gesungen wird.

Kurt Tucholsky schreibt über dieses Lied: „Das kleine Lied enthält klipp und klar die augenblickliche volkswirtschaftliche Lage: Wir leben von der Substanz.“

Liederthema:
Liederzeit: vor 1922 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ ist ein aus verschiedenen Liedern nach und nach im Volksmund entstandenes Volkslied. Die Melodie ist der dritte Teil des Tanzschlagers  “Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion”, der um 1880 überaus populär war. Ursprünglich wurde ein anderer Text auf auf diese Melodie gesungen, nämlich: „Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler, nen Taler Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler kost´t er nur“ Auf dieses Lied von der Holzauktion im Grunewald entstanden bereits Parodien, wie z. B: Beim Mondenschein da kamen... weiter lesen