Alle Welt fährt gern Motorrad Tanten Nichten Basen

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Alle Welt fährt gern Motorrad
Tanten, Nichten, Basen
Schwiegermütter, Opapa
sieht man heute rasen
Doch wenn meine Oma fährt
auf dem Motorrädchen,
Dann sagt die ganze Welt: Nanu?
dieses alte Mädchen?

Meine Oma fährt Motorrad
ohne Bremse, ohne Licht
Ihre Hupe ist gestohlen
und der hint´re Pneu nicht dicht.
Ihr Benzintank leckt bedenklich
und der Auspuff knallt und kracht
Aber lustig fährt die Oma
durch die laue Sommernacht

Kleine Mädchen sieht man gerne auf dem Lenkersitze
Oben lächelt froh ein Bein, unten lacht ne Spitze
Doch wenn meine Oma fährt, das ist jammerschade
Dann sieht man weder Spitzen noch eine schöne Wade

Meine Oma fährt Motorrad ohne Bremse, ohne Licht
Ihre Hupe ist gestohlen und der hint’re Pneu nicht dicht
Ihr Benzintank leckt bedenklich und der Auspuff knallt und kracht
Aber lustig fährt die Oma durch die laue Sommernacht

Text: Ernst Albert
Musik: Erwin Bolt (1905–1943)
Dieser Schlager von 1922 diente gemeinsam mit dem Gassenhauer „Im Grunewald ist Holzauktion“ und „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häusken“ wenig später als Vorlage für „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ – DVA: B 50283

Liederthema:
Liederzeit: vor 1922 : Zeitraum:
Schlagwort:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ ist ein aus verschiedenen Liedern nach und nach im Volksmund entstandenes Volkslied. Die Melodie ist der dritte Teil des Tanzschlagers  “Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion”, der um 1880 überaus populär war. Ursprünglich wurde ein anderer Text auf auf diese Melodie gesungen, nämlich: „Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler, nen Taler Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler kost´t er nur“ Auf dieses Lied von der Holzauktion im Grunewald entstanden bereits Parodien, wie z. B: Beim Mondenschein da kamen... weiter lesen