Liederlexikon: Tucholsky

| 1890

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Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin geboren. Er starb am 21. Dezember 1935 in Göteborg im Exil.



"Tucholsky" im Archiv:

Rosen auf den Weg gestreut

Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kleine Spanne Zeit ward uns zugemessen Heute hüpft, im Frühlingstanz noch der frohe Knabe Morgen weht der Totenkranz schon auf seinem Grabe Wonne führt die junge Braut heute zum Altare Eh die Abendwolke taut ruht sie auf der Bahre Ungewisser, kurzer Dauer ist dies Erdenleben und zur Freude, nicht zur

Wann in des Abends letztem Scheine (Lied aus der Ferne)

Wann in des Abends letztem Scheine Dir eine lächelnde Gestalt Am Rasensitz im Eichenhaine Mit Wink und Gruß vorüberwallt: Das ist des Freundes teurer Geist, Der Freud und Frieden dir verheißt Wann bei des Mondes Dämmerlichte Sich deiner Liebe Traum verschönt, Durch Cytisus und Weymutsfichte Melodisches Gesäusel tönt, Und Ahnung dir den Busen hebt: Das ist mein Geist, der dich umschwebt. Fühlst

In des Waldes düstern Gründen

Gedicht, von Christian August Vulpius (1762-1827), dem Verfasser des gleichnamigen Schauerromans über den Räuberhauptmann Rinaldo Rinaldini, 1799 zusammen mit anderen Romanzen und Liedern über diesen erfundenen Räuberhauptmann in der Zeitschrift »Janus« veröffentlicht. Das volkstümliche Lied wird auch als »In des Waldes finstern Gründen« oder »In des Waldes tiefsten Gründen« gesungen. Womöglich in Anlehnung an Schillers Gedicht »Kassandra«, wo es heißt: »In

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