Bremer Stadtmusikanten

Wir tapfern Soldaten wo kriegen wir Geld

Wir tapfern Soldaten wo kriegen wir Geld
auf daß wir marschieren in das weit und breite Feld
auf daß wir marschieren dem Feinde entgegen
auf daß wir alle Tage in der Freiheit können leben

In der Freiheit zu leben, das ist unser Begehren
der Franzosen, derer wollen wir uns dann schon erwehren
wir wollen sie schlagen in siegreicher Schlacht
wie wollen sie jagen bei Tag und bei Nacht

So mancher stolze Reiter wird vom Pferd geschossen
so mancher sein Leben muß lassen
so mancher stolze Reiter muß herunter vom Pferde
so mancher Infantrist muß küssen die Erde

Und als die Bataillen nun waren vorbei
da erhub sich ein klägliches Weibergeschrei
O weh! o weh! o weh! Wo ist geblieben mein Mann
er liegt in seinem Blute, daß man ihn nicht kennen kann

Mein Mann ist geblieben auf trauriger Heide
nun mag ihm Gott geben die ewige Freude
die ewige Freude, die himmlische Ruh
wir Soldaten wir marschieren nach der Heimat zu

Und wer sich dem preußischen Dienst will ergeben
der darf sich fürwahr sein Weibchen nicht nehmen
der darf sich nicht fürchten vor Pulver und Blei
denn wir sechsundachtz´ger Füsiliere, wir schießen getreu

Text und Musik: Verfasser unbekannt , keine Angabe
Vermutlich das Lied des Schleswig-Holsteinischem Füsilier-Regiment Nr. 86, das sowohl im deutsch-französischen Krieg 1870/71 kämpfte als auch im Ersten Weltkrieg. Darüber hinaus waren zwei Offiziere, zehn Unteroffiziere sowie 56 Mannschaften an Kolonialkriegen in China und Afrika beteiligt. (Wikipedia)
in Weltkriegs-Liedersammlung (1926)

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Liederthema: Soldatenlieder
Liederzeit: , , (1871)
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