Nach meiner Heimat ziehts mich wieder

Heimatlieder | | 1849

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Nach meiner Heimat zieht`s mich wieder
Es ist die alte Heimat noch
Die selbe Lust, die selben frohen Lieder
und alles ist ein andres doch

Die Quellen rauschen wie vor Jahren
Im Walde springt wie einst das Reh
Von ferne hört ich Heimatglocken läuten
die Berge spiegeln sich im See

Am Waldessaume steht ne Hütte
die Mutter ging dort ein und aus
Jetzt sehen fremde Menschen aus den Fenstern
es war einmal mein Elternhaus

Ich ging zum Friedhof zu meiner Mutter
ich kniet mich nieder vor ihr Grab
O könnt ich ewig, ewig bei dir bleiben
ja weil ich keine Heimat mehr hab

Mir ist als rief es aus der Ferne
Flieh, flieh und kehr nie mehr zurück
Die du geliebt sind alle längst gestorben
die du geliebt sind längst nicht mehr

Text:  Hermann Lingg, 1849
Musik:   August Wiltberger,  Wilhelm Heinrich Riehl und weitere Vertonungen
Diese Version in Hirrlinger Volkslieder-Buch (1983) , dort aufgeschrieben im August 1977

 

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