Monde sind die Nationen

Jüngstes Gericht

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Monde sind die Nationen
Und die Fürsten sind das Licht
Finster wird’s bei Millionen
Wenn’s an diesem Licht gebricht
Froh lasst uns der Tage genießen
Der Tage des himmlischen Lichts
Wer weiß denn, wie bald sie verfließen
Wie bald in ein trauriges Nichts!

Denn wenn einst die Fürsten sterben
Und sie sterben doch gewiss
Ach! dann müssen wir verderben
All‘ in Nacht und Finsternis
Die Sterne sie sind ja erblichen
Die Schimmer und Glanz uns verliehn
Die Sonne sie ist ja gewichen
Die gnädig die Völker beschien.

Text: Hoffmann von Fallersleben (ca 1843, Titel: „Jüngster Tag“
zuerst in: Unpolitische Lieder. Bd. 2. Hamburg, 1841.)
Melodie Hebe, sieh in sanfter Feier

Geschichte dieses Liedes:


Liederthema:
Liederzeit: (1841)

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