Die Heimathymnen der preußischen Provinzen von A - Z


Af Osterhavets Vove (Alsenlied)

Af Osterhavets Vove en sig heever skent, bekranset stolt med Skove, bevokset mildt med Graut. Saa sagte Beigen gynger og luller den i Ro, og raske Börneklynger ved Stranden lege fro Den er som en Have: hver Kornmark er et Bed ; de Bender flittig grave og lsegge Kornet ned. Og om den Have lukker et Hegn af Neddetrse, —

Heimatlieder | Landeshymnen | Liederzeit: , | 1840


Aus blauer Ostsee Wogen (Alsenlied)

Aus blauer Ostsee Wogen Ein Eiland hell erglänzt. Von Wäldern stolz umzogen. Vom Wiesengrün umkränzt. Sanft wiegt des Meeres Rauschen In Schlummer ein das Land, Und munt’re Kinder lauschen Dem Wellenspiel am Strand. Das Eiland ist ein Garten, Jed‘ Kornfeld ist ein Beet, Drin ihrer Arbeit warten Die Männer früh bis spät Zum Kranz fruchtreifer Hecken Schließt rings sich Baum

Heimatlieder | Landeshymnen | Liederzeit: | 1840


Blau wie der Himmel über uns

Blau wie der Himmel über uns sich ziehet blau wie das sanfte Veilchen auf dem Feld blau wie das Auge, womit Liebchen ziehet ist in der Fahne unser erstes Feld Wir denken dran im blutigen Gefecht denn „blau“ bedeutet: Glauben an das Recht Weiß wie der Schnee, den uns der Winter bringet weiß wie das Bild der Unschuld uns erscheint

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1862


Dort wo der alte Rhein mit seinen Wellen

Dort, wo der alte Rhein mit seinen Wellen so mancher Burg bemooste Trümmer grüsst dort, wo die blauen Trauben saft´ger schwellen und kühler Most des Winzers Müh´ versüsst dort möcht ich sein, bei dir, du Vater Rhein auf deinen Bergen möcht ich sein! Ach könnt‘ ich dort in leichter Gondel schaukeln und hörte dann ein schönes Winzerlied, viel schön’re Träume

Heimatlieder | Liederzeit: | | 1827


Geschichtliche Entwicklung der Heimathymnen

Die Bezeichnung der Lieder In den Kommers- und Liederbüchern der letzten Jahrzehnte nimmt eine Liedergattung einen immer breiteren Raum ein, die in den früheren Sammlungen nur durch einige im weitesten Sinne zu Volksliedern gewordene Vertreter angedeutet war. Es sind dies Lieder, die dem Preise eines enger begrenzten Gebietes, sei es einer Provinz oder einer Landschaft, gewidmet sind, die in dem betreffenden Gebiete eine gewisse Volkstümlichkeit

Volksliedbücher | | 1919


Glaubt ihr noch der alten Rede (Eifellied)

Glaubt ihr noch der alten Rede Welche unsrer Eifel galt Daß sie kahl sei, dürr und öde ein trübsel´ger Aufenthalt ? Kommt nur alle, lernt sie kennen Lernt sie schätzen nach Gebühr! Dann wird jeder kühn sie nennen Unsres Rheinlands Stolz und Zier In die Wolken seht ihr ragen Felsenriesen, windumsaust Burgen drauf aus alten Tagen Wo noch Ritter hier

Heimatlieder | Liederzeit: | | 1874


Kennt ihr das Land in Deutschlands Norden

Kennt ihr das Land in Deutschlands Norden von zweier Meere Flut umspült Stimmt an in kräftigen Akkorden was für das teure Land ihr fühlt Es ist das Land, das mich gebar wo meiner Väter Wiege stand singt, Brüder, heut und immerdar: Ja, Schleswig-Holstein ist mein Vaterland Kennt ihr das Land in Deutschlands Norden mit Wald und Flur so schön bekränzt

Landeshymnen | Liederzeit: , | 2009


Mein Emsland will ich ehren

Mein Emsland will ich ehren Wo ich auch immer bin Die Äcker sind voll Ähren Die Wiesen sind so grün, Und durch die grüne Au Die Ems fließt himmelblau Mein Emsland will ich ehren Wo ich auch immer bin Siehst dort zwar kein Gepränge Von Weinbergranken stehn Doch´s liebe Brot in Menge Wächst auf des Feldes Höhn Von fetter Milch

Heimatlieder | Landeshymnen | Liederzeit: | | 1860


Mein Ermland will ich ehren

Mein Ermland will ich ehren So lang ich leb und bin Die Äcker sind voll Ähren Die Wiesen sind so grün Und durch die Blumenau Wallt´s Flüßlein himmelblau Mein Ermland will ich ehren So lang ich leb‘ und bin Mein Ermland will ich lieben Ihm sei mein Herz geweiht Hier ist es noch geblieben Wie zu der Väter Zeit Hier

Heimatlieder | Liederzeit: | 1875


Mein Herz ist am Rhein

Mein Herz ist am Rheine im heimischen Land, mein Herz ist am Rheine, wo die Wiege mir stand. wo die Jugend mir liegt, wo die Freunde mir blühn wo die Liebste mein denket mit wonnigem Glühn, o wo ich geschweiget in Liedern und Wein: wo ich bin, wo ich geh, mein Herz ist am Rhein Dich grüss‘ ich, du breiter, grüngoldiger

Heimatlieder | Liederzeit: | 1841




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