Der freie Turner von A - Z

201 Lieder - Der freie Turner

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Den Wohlklang in der Kehle (Ich sing von Wein und Liebe)

Den Wohlklang in der Kehle die Zither in der Hand den Frieden in der Seele eil ich von Land zu Land Mischt sich der Himmel trübe mit Sturm und Regen ein sing ich von Wein und Liebe sing ich von Lieb und Wein O! Ihr des Reichtums Söhne verlacht mich wie ihr wollt das Klingen meiner Töne bezahlt ihr nicht

Lob der Musik | Liederzeit: | 1825


Der alte Wirt in Lancashire

Der alte Wirt in Lancashire der zapft ein jämmerliches Bier Er zapft´ es gestern, zapft es heute Er zapft es nur für arme Leute Die armen Leut von Lancashire die gehen oft durch seine Türe sie gehn in Schuhen, die entzwei sie gehn in Röcken, die nicht neu (Sie gehen in Schuhen, die verschlissen Sie kommen in Röcken, die zerissen) Der erste

Arbeiterlieder | Lieder von Arm und Reich | Politische Lieder | Liederzeit: | 1913


Der deutsche Philister

Der deutsche Philister, das bleibet der Mann auf den die Regierung vertrauen noch kann der passet zu ihren Beglückungsideen der läßt mit sich alles gutwillig geschehn Befohlenermaßen ist er stets bereit zu stören, zu hemmen den Fortschritt der Zeit zu hassen ein jegliches freies Gemüt und alles, was lebet, was grünet und blüht Sprich, deutsche Geschichte, bericht es der Welt

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1843


Der Mensch hat nichts so eigen (Freundschaft)

Der Mensch hat nichts so eigen so wohl steht ihm nichts an als daß er Treu er zeigen und Freundschaft halten kann Wenn er mit seinesgleichen will treten in ein Band, verspricht sich nicht zu weichen mit Herzen, Mund und Hand Die Red´ ist uns gegeben damit wir nicht allein Für uns nur sollen leben und fern von Leuten sein

Weisheit | Liederzeit: , , | 1640


Der Turner hehrste Waffen

Der Turner hehrste Waffen das ist ein frisches Herz das Mut verleiht zum Schaffen das treu und fest wie Erz das ist ein frohes Leben ein frischer, froher Sang ist ein freies Streben ein mächt´ger Freiheitsdrang Doch glänz von diesen Waffen die eine wie Demant Natur hat sie erschaffen und Freiheit sie genannt Ja, Freiheit soll das Leben das Mark

Freiheitslieder | Turnerlieder | Liederzeit: | 1913


Der Turner zieht von seinen Brüdern fort (Scheidegruß)

Der Turner zieht von seinen Brüdern fort er muß hinaus ins wechselvolle Leben so tröstlich klingt ihm guter Freunde Wort das sie beim Abschied auf die Reise geben O zieh getrost aus unsern Reihn auch ferner sollst du uns noch bleiben uns war dein Glück, das unsre dein wir wollens fürder noch so treiben Wahr´uns dein biedres Herz in weiter

Abschiedslieder | Turnerlieder | Liederzeit: | 1913


Des Sonntags in der Morgenstund

Des Sonntags in der Morgenstund wie wandert´s sich so schön am Rhein, wenn rings in weiter Rund die Morgenglocken gehn Ein Schifflein zieht auf blauer Flut da singt´s und jubelt´s drein; du Schifflein, gelt, das fährt sich gut in all die Lust hinein? Vom Dorfe hallet Orgelton es tönt ein frommes Lied Andächtig in der Frühe schon das Volk zu

Heimatlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | | 1838


Die Erde ist zum Licht erstanden (Wir glauben an der Freiheit Sieg)

Die Erde ist zum Licht erstanden aus tiefer langer Winternacht befreit ist aus des Eises Banden der Ströme stille Schöpfermacht Der Mai küsst alle Blumen munter und tauet alle Herzen auf er schmücket alle Fluren bunter und streuet Gold in Fülle drauf Die Knechtschaft auch hat ihre Grenze im ehrnen Gange der Natur und auferweckt vom jungen Lenze zieht Freiheit

Arbeiterlieder | Freiheitslieder | Frühlingslieder | Liederzeit: | 1913


Die Erde prangt im Feierkleide (Lob der Turnerei)

Die Erde prangt im Feierkleide und sonnig lacht vor uns die Welt wir ziehen fröhlich in die Weite und rasten, wo es uns gefällt und sing´n dabei manch Lied aus voller Brust das füllt das Herz mit neuer Lebenslust und schallet weit hinaus Das Turnen gibt uns Kraft zum Wandern stärkt unsre Brust und unser Herz verleiht dem einen wie

Turnerlieder | Liederzeit: | | 1892


Die Sonne lacht vom Himmelszelt

Die Sonne lacht vom Himmelszelt lockt uns hinaus ins grüne Feld lockt uns hinaus zum Wiesengrund wo Blumen blühen farbig bunt wo uns erfreuet Waldesduft der Finke schlägt, der Kuckuck ruft vom Berge klar und silberhell sich plätschernd stürzt der frische Quell Wie freundlich grüßt vom Waldessaum uns jeder alte Eichenbaum als wollte er uns rufen zu “Kommt kehret ein

Sommerlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1913