Liedergeschichte: Preisend mit viel schönen Reden

Zur Geschichte von "Preisend mit viel schönen Reden": Parodien, Versionen und Variationen.

Die Melodie von „Preisend mit viel schönen Reden“ (Text von 1818) gehört ursprünglich zu dem Lied “In des Waldes düstern Gründen”, das in dem Roman “Rinaldo” von Vulpius 1800 vorkommt und bald Volkslied wurde. Bemerkenswert ist die Schlußwendung in der Melodie, die ganz klar die Marseillaise zitiert und damit das „Köpfen“ im Gedicht mit der Guillotine der französischen Revolution verbindet, die ja gerade erst etwa zwanzig Jahre zurückliegt, als der Text entsteht.

In des Waldes düstern Gründen
in den Höhlen tief versteckt
ruht der allerkühnste Räuber
bis ihn seine Rosa weckt.

„Rinaldini“, ruf sie schmeichelnd
„Rinaldini, wache auf!
Deine [...] ...


Preisend mit viel schönen Reden
ihrer Länder Wert und Zahl
saßen viele deutsche Fürsten
einst zu Worms im Kaisersaal

„Herrlich“, sprach der Fürst von Sachsen
„ist [...] ...

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(Köthen unsere Flagge)
*** ist unsere Flagge
*** sei das Panier
sie führt uns zum Ehrentage
siegen oder fallen wir

*** mal haben wir gerungen
um [...] ...


In des Waldes tiefsten Gründen – von vorn
in den Höhlen tief versteckt – von hinten
schläft der Räuber allerkühnster – zum Zeitvertreib
bis ihn seine Rosa [...] ...


Hunderttausend Russen haben
vor uns das Gewehr gestreckt
und die deutschen Fahnen rauschen
stolz im Winde ruhmbedeckt

Überlegen war der Gegner
dreifach seine Übermacht
Aber keiner [...] ...


Sich empfehlend den Genossen
Für die nächste Reichtagswahl
Saßen viele deutsche Sozi
Jüngst bei Sklarz im Speisesaal

Grinsend rief der dicke Ebert
Von dem Präsidentensitz
An [...] ...

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Seid willkommen liebe Gäste
die ihr kommt von fern und nah
euch begrüßt aufs allerbeste
fröhlich ein Hipp Hipp Hurra
Laßt uns heut zu unserm [...] ...


Ich wollt ich wär ein Elefant
wie wollt ich jubeln laut
es wär mir nicht ums Elfenbein
nur um die dicke Haut

Auf die Melodie von [...] ...

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