Liedergeschichte: In des Waldes düstern Gründen

Parodien, Versionen und Variationen von In des Waldes düstern Gründen


In des Waldes düstern Gründen

In des Waldes düstern Gründen in den Höhlen tief versteckt ruht der allerkühnste Räuber bis ihn seine Rosa weckt. „Rinaldini“, ruf sie schmeichelnd „Rinaldini, wache auf! Deine Leute sind schon munter längst schon ging die Sonne auf.“ Und er öffnet seine Augen lächelt ihr den Morgengruß sie sinkt sanft in seine Arme und erwidert seinen Kuss. Draußen bellen laut die Hunde

Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: , | 1799


Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht)

Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer Himmelsruh Und die leichten Winde bringen Mir der Düfte Balsam

Auswandererlieder | Liederzeit: | 1803


Preisend mit viel schönen Reden

Preisend mit viel schönen Reden ihrer Länder Wert und Zahl saßen viele deutsche Fürsten einst zu Worms im Kaisersaal „Herrlich“, sprach der Fürst von Sachsen „ist mein Land und seine Macht Silber hegen seine Berge wohl in manchem tiefen Schacht.“ „Seht mein Land in üpp´ger Fülle“ sprach der Kurfürst von dem Rhein „goldne Saaten in den Tälern auf den Bergen

Deutschlandlieder | Liederzeit: , | 1818


Krapülinski und Waschlapski (Polen aus der Polakei)

Krapülinski und Waschlapski Polen aus der Polakei fochten für die Freiheit gegen Moskowitertyrannei Als sie hatten ausgefochten flüchteten sie nach Paris für das Vaterland zu sterben und zu leben auch ist süß Als wie Jonathan und David wie Orest und Pylades soffen sie denselben Kümmel aßen sie denselben Käs Liefen in dieselbe Kneipe schliefen in demselben Bett eine Laus und

Politische Lieder | Liederzeit: | | 1880


In der Penne tiefster Klause

In der Penne tiefster Klause in den Sänftling tief versteckt pennt der dufteste der Kunden bis der Penneboos ihn weckt. „Dufter Kunde“, ruft er schmeichelnd, „dufter Kunde“, wache auf. „Denn die Kaffern sind schon munter längst schon ritt der Teckel aus!“ Und der Kund‘ fühlt sich geschmeichelt tritt ins Fremdenzimmer nun. „Guten Morgen, dufte Kunden auf die Fahrt, es gibt

Vagabundenlieder | Liederzeit: | 1900


In des Waldes tiefsten Gründen (erotische Fassung)

In des Waldes tiefsten Gründen – von vorn in den Höhlen tief versteckt – von hinten schläft der Räuber allerkühnster – zum Zeitvertreib bis ihn seine Rosa weckt – am Unterleib „Rinaldini“, ruf sie schmeichelnd – von vorn „Rinaldini, wache auf! – von hinten Deine Leute sind schon munter – zum Zeitvertreib längst schon ging die Sonne auf.“ – am Unterleib Und

Erotische Lieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1908


Hunderttausend Russen haben vor uns das Gewehr gestreckt

Hunderttausend Russen haben vor uns das Gewehr gestreckt und die deutschen Fahnen rauschen stolz im Winde ruhmbedeckt Überlegen war der Gegner dreifach seine Übermacht Aber keiner unserer Braven hat an feige Flucht gedacht Dörfer brannten und die Lohe überall zum Himmel schlug Kinder schrien, Weiber weinten Männer knirschten einen Fluch Da warf sich den Räuberhorden kühn entgegen unser Heer Schwach

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1915


In des Heizraums tiefsten Gründen

In des Heizraums tiefsten Gründen, In den Bunker tief versteckt Schläft der Stocker auf der Pfütze, Bis der Obermaat ihn weckt. Wach auf, mein Heizerjunge, Stehe auf und rüste dich. Denn der Maschinist steht auf der Lauer, Macht Balawa fürchterlich. Und der Oberfeiermeister Rennt im Heizraum hin und her, Denn im Kessel ist kein Wasser Und die Pumpe zieht nicht

Lieder zur See | Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1915


In des wilden Krieges Tanze

In des wilden Krieges Tanze mit Revolver Schwert und Lanze Stand bei heller Mondesnacht Ein Soldat wohl auf der Wacht. Plötzlich hört in den Gesträuchen Einen Mann er näherschleichen: „Halt! Wer da?“ ruft er ihn an, Ob er Losung geben kann. „Losung, oder ich muss schiessen Muss Spionenblut vergiessen Und so wahr ich Preusse bin: „Diese Kugel streckt dich hin!“

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1917


Hört Ihr freien Fußballspieler

Hört, ihr freien Fußballspieler ist das Leder gut geschnürt Denn zum Spielfeld geht es wieder wo man freien Sport verspürt Alle freien Spielersleute sind von muntrem Fleisch und Blut Unser Sport macht uns viel Freude und verschafft uns frohen Mut Nach den schweren Tageslasten ziehen fröhlich wir zum Spiel Hoch den Fußball auf den Kasten scharf den Schuß im guten

Fussball-Lieder | Liederzeit: | 2007