Liedergeschichte: Als die wunderschöne Anna auf dem Breitensteine saß

Zur Geschichte von "Als die wunderschöne Anna auf dem Breitensteine saß": Parodien, Versionen und Variationen.

Zu diesem Lied schreibt der Volksliedforscher Ludwig Erk in Deutscher Liederhort I: „Dieses Lied gehört zur Mädchenräubersage, ist aber verflacht und zu gemeiner Mordgeschichte geworden, darin der Mörder bald Heinrich, bald Fähnrich heißt. Es ist ziemlich verbreitet und wird viel gesungen…“ Das Lied geht zurück auf die französische Blaubartsage.

In der Form „Mariechen saß auf einem Stein“ wurde von Kindern parodiert: „Mariechen saß auf einem Stein, ja warum denn nicht auf zwein?“

Bertha läuft im Walde hin und her, zur Seite steht ein Räuber und etwas entfernt ihr Vater , ihre Mutter und ihr Bruder.

Bertha (für sich [...] ...


Als die wunderschöne Anna auf dem Leichensteine saß
Als die wunderschöne Anna auf dem Leichensteine saß
und schmückte sich mit Veilchen blau
und schmückte sich [...] ...

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Anna saß auf einem Stein
einem Stein, einem Stein
Anna saß auf einem Stein
einem Stein

Text und Musik: Verfasser unbekannt
aufgezeichnet vom Rhein, 1881, Deutscher [...] ...


Lieb Anna saß auf einem Stein -—
Da ging die Türe ling ling ling. -—
Da trat der liebe Bruder ein. —
Der Bruder zog den [...] ...


Eine gar unheimliche Sage ist es, die sich in Deutschland an den Namen Ulinger oder Adelger, im Flämischen an den Zauberkönig Halewyn, in Frankreich an den Ritter [...] ...


Mariechen saß auf einem Stein
einem Stein, einem Stein
Mariechen saß auf einem Stein
einem Stein.

Sie kämmte sich ihr gold’nes Haar
Gold’nes Haar, gold’nes Haar


Die Anna saß am Breitenstein
Breitenstein, Breitenstein
die Anna saß am Breitenstein
Breitenstein

Und kämmte sich ihr goldenes Haar
goldenes Haar, goldenes Haar
Und kämmte sich [...] ...