Liederlexikon: Stille Nacht heilige Nacht

| 1818

„Stille Nacht“ wurde am Weihnachtsabend des Jahres 1818 gedichtet  und komponiert. Das Lied feiert den Frieden  auf Erden, nach den napoleonischen Kriegen über große Teile Europas. Der Text ist von  Joseph Mohr ( geboren am 11. Dezember 1792 in Salzburg, gestorben am 4. Dezember 1848 in Wagrain im Pongau ) . Er war damals Hilfspriester in Oberndorf bei Salzburg , der ihm befreundete Komponist, Franz Gruber, Lehrer und Organist in Arnsdorf. komponierte die Melodie. So entstand am 24. Dezember 1818 das heute weltweit gesungene Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Es gibt eine ganze Reihe von Parodien und Umdichtungen, immer wieder das Thema; Armut, Ein Kind auf Stroh, die Eltern übernachten im Stall, die Familie wohnt beengt mit Tieren unter einem Dach: solche Szenen spielen bis heute in der Arbeiterbewegung eine wichtige Rolle.

Aber es gibt auch das Lied im Weltkrieg, wo das heilige nicht das neu geborene Leben ist, sondern das „Vaterland“, „Blut“, „Boden“, „Deutschland“. Da ist das Lied denn auch kein Friedenslied mehr, sondern ein Kriegslied: „Deutschlands Heer auf der Wacht / Gewehr im Arm und Schwert in der Hand / Schützen wir Heimat und Vaterland!“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht / führ uns Herr in der Schlacht….“
In den finsteren Jahren 1933-45 hieß es: „Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht / beziehen die toten Soldaten wieder die ewige Wacht / Wir starben für euch, weil wir an Deutschland geglaubt….“^Nie wieder!



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