Bremer Stadtmusikanten

Musik und Musikpolitik im faschistischen Deutschland

| | 1984

Musik und Musikpolitik im faschistischen Deutschland wurde herausgegeben von Hanns-Werner Heister und Hans-Günter Klein . Frankfurt / M: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1984 320 S.

Inhaltsverzeichnis:

Hans-Günter Klein Vorwort. Verdrängung und Aufarbeitung

Betroffenheit. Die unbewältigte Vergangenheit
Hans Werner Henze »Es tut nicht gut, sich erinnern zu müssen . ..«
Johannes Hodek »Sie wissen, wenn man Heroin nimmt. ..« Von Sangeslust und Gewalt in Naziliedern

Grundlagen
Reinhard Opitz »Raum«, »Rasse«, »Volk« Über den Zusammenhang von Programm, Ideologie und Ideologiepolitik des deutschen Faschismus
Helmut Peitsch Kulturfassade vor der Barbarei?

Politische Organisierung
Martin Thrun Die Errichtung der Reichsmusikkarnmer
Henry Bair Die Lenkung der Berliner Opernhäuser
Ursula Fremy Die Hamburgische Staatsoper als Frontbühne Ideologischer Rahmen, Eindrücke von der »inneren« und »äußeren« Front
Rita von der Grün Funktionen und Formen von Musiksendungen in Rundfunk
Martin Eiste Zwischen Privatheit und Politik Die Schallplatten-Industrie im NS-Staat

Ideologische Indienstnahme
Hanns-Werner Heister / Jochem Woiff Macht und Schicksal Klassik, Fanfaren, höhere Durchhaltemusik Hubert Kolland Wagner und der deutsche Faschismus
Gottfried Eberle Hans Pfitzner Präfaschistische Tendenzen in seinem ästhetischen und politischen Denken

Musik der Oberen
Hans-Günter Klein Viel Konformität und wenig Verweigerung Zur Komposition neuer Opern 1933-1944
Wulf Konoid Kantaten, Fest- und Feiermusiken
Juan Allende-Blin Kirchenmusik unter Hitler

Musik für die Unteren
Vera Lumpe / Gerhard Stehr Musikleben in einer Kleinstadt, am Beispiel Gießens
Antoinette Hellkuhl »Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun« Der Deutsche Sängerbund in faschistischer Zeit
Dorothea Kolland » … in keiner Not uns trennen …« Arbeitermusikbewegung im Widerstand V
olker Kühn »Man muß das Leben nehmen, wie es eben ist« Anmerkungen zum Schlager und zu seiner Fähigkeit, mit der Zeit zu gehen
Ingrid Grünberg »Wer sich die Welt mit einem Donnerschlag erobern will. . .« Zur Situation und Funktion der deutschsprachigen Operette in den Jahren 1933-1945

Verhaltensweisen
Hartmut Lück Ein Exempel wird statuiert – der Fall Karlrobert Kreiten
Gottfried Eberle Als Verfeinte überwintern — zwei Musiker im »Dritten Reich« Ein Gespräch mit Cornelia und Hanning Schröder
Jürgen Mainka Von innerer zu äußerer Emigration Eine Szene in Paul Hindemiths Oper Mathis der Maler
Hanns-Werner Heister Elend und Befreiung Karl Amadeus Hartmanns musikalischer Widerstand

Kontinuität. Die unbewältigte Gegenwart
Gert Mattenklott Ästhetizismus und Faschismus
Fred K. Prieberg Nach dem »Endsieg« oder Musiker-Mimikry
Hanns-Werner Heister Nachwort. Funktionalisierung und Entpolitisierung

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