Liederlexikon: Jünglingsjahre

| 1778

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Heinrich Stillings Jünglingsjahre (ursprünglich Henrich Stillings Jünglings-Jahre) ist der zweite Teil der Autobiographie von Johann Heinrich Jung (genannt Jung-Stilling), erschienen 1778. Als Fortsetzung von Heinrich Stillings Jugend (1777) reicht er vom Tod seines Großvaters als er elf bis zum Weggang aus seiner Heimat als er 21 Jahre alt ist. Es folgten noch Heinrich Stillings Wanderschaft (1778), Heinrich Stillings häusliches Leben (1789), Heinrich Stillings Lehrjahre (1804). (Wikipedia)

Das Buch diente einigen Märchen der Gebrüder Grimm als Quelle.




"Jünglingsjahre" im Archiv:

Die alte Bettelfrau

Es war einmal eine alte Frau, du hast wohl ehe eine alte Frau sehn betteln gehn? diese Frau bettelte auch, und wann sie etwas bekam, dann sagte sie “Gott lohn Euch.” Die Bettelfrau kam an die Tür, da stand ein freundlicher Schelm von Jungen am Feuer und wärmte sich. Der Junge sagte freundlich zu der armen alten Frau, wie sie so an der Tür stand und

Der alte Großvater und der Enkel

Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm. Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen mußte sich

Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch? Halb Tier halb Engel Klein, elend, dürftig —  herrlich groß Was ist sein Schicksal? Tausend Mängel und tausend Güter sind sein Los Ihm blühen manche sanfte Freuden auch manche, die zu früh verdirbt ihn foltern schauervolle Leiden er reift, wird alt, entnervt und stirbt Ich seh der Schöpfung große Fülle erstaun und sink bewundernd hin seh daß

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