Bremer Stadtmusikanten

Dieffenbach

Georg Christian Dieffenbach

| 1822
Dieffenbach
Dieffenbach

Der Pfarrer, Dichter und Erbauungsschriftsteller Georg Christian Dieffenbach wurde am 4. Dezember 1822 in Schlitz (Vogelsbergkreis, Oberhessen) als Sohn des dortigen Dekans und Stadtpfarrers geboren. Dieffenbach studierte ab 1840 in Gießen Theologie und besuchte das Predigerseminar in Friedberg. 1845 nahm er eine Stelle als Lehrer an einer Erziehungsanstalt für Knaben in Darmstadt an. 1847 wurde er Generalvikar in Kirchberg (heute zu Niedenstein), später Pfarrverweser in Vielbrunn im Odenwald, bevor er 1855 die Amtsnachfolge seines Vaters als Pfarrer in Schlitz antrat. 1873 wurde er zum Oberpfarrer ernannt, 1892 zum Kirchenrat und 1900 zum Geheimen Kirchenrat. Die Theologische Fakultät der Universität Greifswald verlieh ihm 1884 die Ehrendoktorwürde. Dieffenbach starb am 10. Mai 1901 in seinem Geburtsort.

mp3 anhören CD buch






"Dieffenbach" im Archiv:

Nun adje jetzt muss ich wandern (Falscher Sinn)

Nun adje jetzt muss ich wanderen mein Schatz mein edler Trost wann wirst du es wiederum kommen und du mich erfreuen tust Und wenn ich schon wieder kommen tu mein Schatz was batt es dich eine kleine Weil tu ich dich lieben heirat dich aber nicht „Tust du mich ein klein Weil lieben heiratst mich […]

Im Walde steht ein Tannenbaum

Im Walde steht ein Tannenbaum mit Nadeln spitz und fein damit näht sich der Distelfink sein buntes Röckelein Er stehet da, so kerzengrad Und grün ist stets sein Kleid Im Frühling und im Sommer wohl Und auch zur Winterzeit. Christkindlein schickt durch Schnee und Eis Knecht Ruprecht dann hinaus Der schneidet ab den Tannenbaum Und […]

Frau Schwalbe ist ne Schwätzerin

Frau Schwalbe ist ne Schwätzerin Sie schwatzt den ganzen Tag Sie plaudert mit der Nachbarin So lang sie plaudern mag Das zwitschert, das zwatschert Den lieben langen Tag Sie schwatzt von ihren Eltern viel Von ihren Kindern klein Und wenn sie niemand hören will Schwatzt sie für sich allein Das zwitschert, das zwatschert Und kann […]

Gluck Gluck Gluck die Henne ruft

Gluck Gluck Gluck die Henne ruft Kücklein sind nicht ferne Gluck Gluck Gluck da laufen sie folgen alle gerne Körnlein hat die Frau Mama dort im Sand gefunden ei wie läßt das kleine Volk sich das Futter munden Henne scharret immerzu Körnlein aus der Erden bis die muntern Kücklein all ganz gesättigt werden Gluck Gluck […]

Ein Ränzlein auf dem Rücken

Ein Ränzlein auf dem Rücken ein Stöcklein in der Hand so ziehn wir Wanderburschen wohl fröhlich über Land Wie ziehen durch die Felder und durch den grünen Wald und singen frische Lieder daß es weithin erschallt Im kühlen Waldesschatten dort ruhen wir uns aus und halten auf dem Rasen gar lustig unsern Schmaus Durch Feld […]

Da kommen die Soldaten in gleichem Schritt und Tritt

Da kommen die Soldaten in gleichem Schritt und Tritt darf keiner stehen bleiben sie müssen alle mit Der Tambour schlägt die Trommel der Hauptmann geht voran und dort der Fahnenträger schwingt hoch die stolze Fahn´ Die Flinte auf der Schulter den Säbel an der Seit´ marschieren die Soldaten hinaus zum blut´gen Streit Wenn ich erst […]


Mehr zu "Dieffenbach"