Reissiger von A - Z ..

Wi i bin verwicha, zu mei'm Dierndel gschlicha hab beim Fenster freudig eini kuckt da sah i's Dierndel scherz'n, mit andern Buben herzen dass mi's bis ind' Seel hat hinati zuckt Da gieng i ganz stad mit mei Herz'nload hab'nb Weg vors Dorf hinaus verfehlt Is denn gar kein Weg, is denn gar kein Steg der mi außi führet aus der Welt? Kanns denn mögli sein, mit Herz und Seel wars mein Mein Lieb und Alles war ja nur in ihr Denkt's ich hab's euch gsagt, s hat mi z kräfti packt I moan s'wird aus sein a jetzt bald mit mir I tu euch schön bitten, tuats mei kleini Hütten Und was mein is treu in d'Hand ihr geb'n Müßt mi drum nie schelten, i kann's ihr nie vergelten Denn die kurze Liab war's ganze Leb'n Text: Frau des Theateragenten A. Prix, 1835, unter dem Namen des Schauspielers Angelus Schrik veröffentlicht. Musik: Walzermelodie von Reißiger (1822) in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

An Schlosser hot an G´sellen g´hot, der hot gor langsam g´feilt. doch wenn´s zum Fresse ´gangen ischt, do hot er grausam g´eilt. Der erschte in der Schüssel drin, der letzt a wieder draus. Do ischt koa Mensch so fleißig g´west Als er im ganza Haus. G´sell, hot amol der Meister gsagt, hör, dös begreif i ... Weiterlesen ... ...

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1800


Fern im Süd das schöne Spanien ist mein Heimatland, wo die schattigen Kastanien rauschen an des Ebro Strand, wo die Mandeln rötlich blühen wo die heisse Traube winkt, und die Rosen schöner glühen und das Mondlicht goldner blinkt Und nun wandr‘ ich mit der Laute traurig hier von Haus zu Haus, doch kein helles Auge ... Weiterlesen ... ...

Heimatlieder | Vagabundenlieder | Liederzeit: | 1834


Siehst du am Abend die Wolken ziehn Siehst du die Spitzen der Berge glühn Mit ewigem Schnee die Gipfel umglänzt Mit grünenden Wäldern die Täler umkränzt Ach, in die Ferne sehnt sich mein Herz Ach, in den Wäldern, so ewig grün Kann still und heimlich die Liebe glühn Nur der Morgen sieht sie, der Abendschein Und ... Weiterlesen ... ...

Liebeskummer | Wanderlieder | Weitere Volkslieder | Liederzeit: | 1834


Wi i bin verwicha, zu mei’m Dierndel gschlicha hab beim Fenster freudig eini kuckt da sah i’s Dierndel scherz’n, mit andern Buben herzen dass mi’s bis ind‘ Seel hat hinati zuckt Da gieng i ganz stad mit mei Herz’nload hab’nb Weg vors Dorf hinaus verfehlt Is denn gar kein Weg, is denn gar kein Steg ... Weiterlesen ... ...

Liebeskummer | Liederzeit: | 1835