Bremer Stadtmusikanten

Achtzehnhundert und ein Jahr,
grad am ersten Februar
kam zu Neustadt an der Lind
Jakob Rind zur Welt als Kind.

Da er nun auf dieser Erden
sollt ein Theologe werden,
tät man ihn ins Stift hinein,
wo die Theologen sein.


Doch er fröhnet einer Wonnen:
Wenn des Abends sinkt die Sonnen,
dann er in sich geht und denkt,
wo man einen Guten schenkt.


Doch der ist auf bösen Wegen,
wer sich hat dem Trunk ergeben,
denn der Teufel ist verschmitzt,
wenn man einen Rausch besitzt.


Er verführt ein schönes Mädchen,
das er fand auf seinem Wegchen,
brachte um das Kindelein,
Jakob Rind! das ist nicht fein!


Draußen auf der großen Heide
sind versammelt viele Leute;
man errichtet, großer Gott!
man errichtet ein Schaffott.


Endlich ist’s soweit gekommen,
daß der Kopf ihm abgenommen,
einem von der Geistlichkeit
wahrlich keine Kleinigkeit.


Alles, was ich hier berichte
ist ganz wahr und kein Geschichte,
darum liebes Publikum,
bringe keine Kinder um.


aus dem 19. Jahrhundert

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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.