Ich kann des Abends nit schlafen gehn

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Ich kann des Abends nit schlafen gehn
muß z ´erst zu der Herzallerliebsten gehn
Ganz heimelig

Ach Schatz steh auf , lass mich hinein
zu dir ins Kämmerlein hinein
ganz heimelich

Ich steh nit auf, lass dich nit herein
bis Vater und Mutter schlafen sein
ganz heimelich

Mein Vater und Mutter, die schlafen schon
Schlafen ein in guter Ruh
ganz heimelich

Schleich herein, schleich herein ins Kämmerlein
Solang dass deine Wille sein
ganz heimelich

Des Nachts, wohl um die halbe Nacht
Der Wächter fing zu blasen an
ganz heimelich

Geht hinein, geht hinein, ihr Jungen Leut
geht hinein, geht hinein, denn es ist Zeit
ganz heimelich

Morgens, wie es Tage war
Der Wächter fing zu blasen an
ganz heimelich

Steht auf, steht auf, ihr jungen Leut
Steht auf, steht auf, denn es ist Zeit
ganz heimelich

Es ist nit Tag, es tagt noch nicht
es ist wohl um die Mittenacht
ganz heimelich

Man zog ihm an seine Strümpf und Schuh
und tut ihn fragen, wenn er wiederum kommt
ganz heimelich

Ach Schatz, hättst du mir schon längst gesagt
so wär ich gekommen alte Tage und Nacht
ganz heimelich

Alle Tag und Nacht begehr ich nit
Der Weg Ist weit, du wirst gar müd
ganz heimelich

Adje schön Schatz, gross Lieb hat ein End
was brauch ich zu löschen, was mich nicht brennt
ganz heimelich

Text und Musik: in Verklingende Weisen I – Volkslieder aus Lothringen (1926) –
„Vorgesungen von Udils-Kättel – Melodie aufgenommen von Cl. Weber am 15. September 1918.“
siehe auch Tagelieder .

Liederthema:
Liederzeit: (1926)

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