Bremer Stadtmusikanten

Ich bin jüngst verwichen

I bin jüngst verwich´n
Hin zan Pfarra geschlich´n:
Därf ih´s Diandl liab´n?
Untersteh di net, bei meiner Seel´
Wann´s du´sDiandl liabst
so kummst in d´Höll

Bin i vull Valonga
zu da Muota gonga:
Därf ih´s Diandl liab´n?
O, mei liaba Schotz, es is no z´frua
nach fünfzehn Jährle erst
mei liaba Bua

Woar in groß´n Nötn
hon i´n Votan betn:
Därf ih´s Diandl liab´n?
Dummers Schlangl!“ schreit in sein Zurn
willst mein Steckn kosten,
konst es tuan

Wos is onzufonga?
Bin zum Herrgott ganga:
Därf ih´s Diandl liab´n?
Ei jo freili, sogt er und hot glacht
Wegn a Büaberl
hon i ´s Diandl g´macht

Text: Peter Rosegger –
Musik: J. Zehngraf bzw. A. Sonthoff –

u.a. in: Deutsches Lautenlied (1914) — Deutsch-Österreichisches Studentenliederbuch (1888)–

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Liederthema: Liebeslieder
Liederzeit: (1888)
Schlagwort: |
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