Gott segne Friedrich Franz (Hymne Mecklenburg)

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Gott segne Friedrich Franz
Und Seiner Krone Glanz
Trübe sich nie!
Friede und Heiterkeit
Bleibe stets sein Geleit
Bis in die fernste Zeit,
Fliehe Ihn nie!

Ueber Sein Fürsten=Haus
Schütte Dein Füllhorn aus
Freundlicher Gott
Für deines Hauses Glück
Schärfe den Vaterblick
und jedes Mißgeschick
Scheuch Dein Gebot!

Sei eine feste Burg
Dem theuern Mecklenburg
Künftig wie jetzt;
schütz unser Vaterland
Der Eintracht schönes Band
Bleib zwischen Thron und Land
Stets unverletzt

Text: Verfasser unbekannt – Einblattdruck 8°, in Antiqua gedruckt. (Regierungs=Bibliothek Schwerin.)
Musik: God save the King bzw Heil dir im Siegerkranz .

Liederthema:
Liederzeit: vor 1825 : Zeitraum:
Orte: ,
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Der eigentliche Verfasser der deutschen Kaiserhymne „Heil dir im Siegerkranz“  (seit 1871)  ist der schleswigsche Pfarrer Heinrich Harries (1762-1802), der am 27.01.1790 im “Flensburger Wochenblatt” ein “Lied für den dänischen Untertan, an seines Königs Geburtstag zu singen in der Melodie des englischen Volksliedes “God save great George the King” veröffentlichte: “Heil ... weiter lesen

"Gott segne Friedrich Franz (Hymne Mecklenburg)" in diesen Liederbüchern

Der Text von 1825, der bei der Grundsteinlegung des neuen Regierungsgebäudes in Schwerin am 29. September gesungen wurde, ist mir aus einem Sonderdruck bekannt, der unser Lied und noch ein zweites für die Feier bestimmtes enthält (8°. 2 Bl.) und dem Tagebuch Friedrich Franz I. im Großherzoglichen Archiv beiliegt; er hat die Ueberschrift: „Einstimmiger Gesang nach der Melodie: „God save the King“ und trägt von Friedrich Franz I. Hand den Vermerk: „29. September 1825 Gesang bey der Legung des Grundsteins“. Wieder abgedruckt ist er im Freimüthigen Abendblatt (1825) Sp. 736, doch nicht ganz genau. – Wilhelm Voß: Zur Geschichte der mecklenburgischen Volkshymne In: Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. – Bd. 66 (1901), S. 163-226

u.a. in: Liederbuch Postverband (1898)