Drei Gäns im Haberstroh

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Drei Gäns im Haberstroh

Drei Gäns im Haberstroh
die saß’n und waren froh
da kam der Fuchs gegangen
mit einer langen Stangen
allo allo allo

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Handschrift in von Meusebachs Sammlung (jetzt Ms. germ. 8° K. Bibl. Nr. 231, S. 30)
daher in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1785 „Gesellschafts-Canon vom Jahr 1669“)

Böhme dazu im Liederhort „Es ist ein Kanon zu 5 Stimmen , darin jede Stimme um einen Takt später einsetzt , als die ihr vorangehende. Das sagt die Bemerkung: „Haec fuga quinque repst. post unum tempus« … in unisono a´ 5. — Bassistae murmurant, (Bassisten murmeln dazu!) Also wohl sogenannte Brummstimme ! Hier vermutlich auf dem Baßtone F ruhend.)“

im 19. Jahrhundert dann so:

Drei Gäns im Haberstroh
saßen da und waren froh.
Kam der Bauer gangen,
mit der langen Stangen.
Er ruft: „Wer do? Wer do? Wer do?“
Drei Gigagigagiga-Gäns im Haberstroh!

vierstimmiger Kanon

Text und Musik: aus Nassau und Westfalen
in: Des Knaben Wunderhorn (1810) — Macht auf das Tor (1905) — Kindervolkslieder (1920, dort „Zehn Gäns im Haberstroh“)

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