Tinteverkaufen

mp3 anhören"Tinteverkaufen" zum Anhören, als Download, als Buch oder als CD bei Amazon


mp3 anhören CD buch

Es wird eine „Tintenmutter“ gewählt, die übrigen Spielenden sind ihre Kinder und werden eins nach dem anderen unter folgendem Gespräch fortgeschickt:

Kind: „Mutter i will Tinta hola!“
Mutter: „Wo witt se hola?“
Kind: „Im Nonnahaus, wie weit schickst me naus?“

Die Mutter bezeichnet jedem Kinde ein besonderes Ziel, an welchem es so lange bleiben muß, bis alle Kinder fortgeschickt sind. Nun fragt die Mutter: „Was hats geschlaga?“. Die Kinder antworten: „Eins!“ Auf noch zweimal wiederholte gleiche Frage rufen sie „zwei!“ dann „drei!“.

Jetzt ruft die Mutter, wie man Hühner lockt: „Luck, luck, luck“ bis sie alle da sind. Wer zuerst ankommt, nimmt fürs folgende Spiel den Platz der Mutter ein.

aus Tübingen , bei Meier Schwäbische Kinderreime und Kinderspiele (Nr. 372) —  nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)


Dieses Kinderspiel in: | (1897)
Geschichte des Spieles:
Kinderreime im Überblick (1300): Alle Kinderreime
Spiele im Überblick (800): Alle Kinderspiele


Mehr alte Kinderspiele;

Allgemein - Ballspiele - Blinde Kuh - Brückenspiele - Erste Spiele - Fangen spielen - Geschicklichkeitsspiele - Hab verloren meinen Schatz - Ketten und Reihen - Kreisspiele - Blauer Fingerhut - Gefangene Königstochter - Plumpsack - Ringel Rangel Rosen - Sieben Jahre spinnen - Wenn wir fahren auf der See - Ratespiele und Rätsel - Reise nach Jerusalem - Rollenspiele und Nachahmung - Es kommt ein Mann von Ninive - Im Sommer im Sommer - Wollt ihr wissen - Spiele mit Händen und Füßen - Fingerspiele - Klatschspiele - Spiele mit Pflanzen - Sprachspiele - Schlüssel zum Garten - Strassenspiele - Tanz - Verstecken - Ziellaufen -