Die Kinder stehen in zwei Reihen gegenüber und singen.

  • Im Einleitungsgesätz schlagen sie auf die Beine.
  • Bei „Müller, hast du nichts zu mahlen“ hört das Schlagen auf.
  • Die Stelle „Ei, so mahle doch geschwind“ wird schnell gesungen.
  • Bei „uns zu backen einen Kuchen“ wird in der einen Hand mit einem Finger der andern Hand gerührt.
  • Bei „Pitsche, patsche usw.“ bis „ist es klatsch“ wird in die Hände geklatscht, und zwar abwechselnd in die rechte und linke Hand.
  • Bei „bringt mir doch den Kuchen bald“ wird mit beiden Händen zu sich her gewinkt.
  • Bei „hier ist der Kuchen fein“ wird durch eine Handbewegung nach außen hin das Bringen
    angedeutet.
  • Bei „tief ins Ofentürchen hinein“ wird ein Finger in die hohl gemachte Hand gelegt.

Klipp und klapp mit munterm Schlag
schallt es schon am frohenTag
Der Drescher seinen Schlegel schwingt
das Körnlein aus der Ähre dringt
Müller, hast du nichts zu mahlen
ei, so mahle doch geschwind
Muß dir doch die Pacht bezahlen
ei, so mahle doch geschwind

Und jetzt wollen wir versuchen
uns zu backen einen Kuchen
Pitsche, patsche, Kuchen klatschen
pitsche, patsche, Kuchen klatschen.

Bäcker sagt: „Mir ist es klatsch
bringt mir doch den Kuchen bald
sonst wird mir der Ofen kalt
sonst wird mir der Ofen kalt!

Bäcker, hier ist der Kuchen fein
back ihn schön fürs Kindelein!
Soll der Kuchen gebacken sein
tief ins Ofentürchen hinein!

Auf die Melodie von Müller, hast du nichts zu mahlen
Frankfurter Kinderleben, 1929. Nr. 3209


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