Suchergebnisse für "Göttinger Musenalmanach"

Musenalmanach

Ein Musenalmanach – auch Musen-Almanach –  ist eine literarische Publikationsform, die sich um 1770 in Deutschland etablierte und bis ins 19. Jahrhundert sehr beliebt war. Das Vorbild der in Göttingen und Leipzig erschienenen ersten deutschen Musen-Almanache war der seit 1765 in Paris erscheinende Almanach des Muses. Inhalt waren zum einen literarische Notizen und Rezensionen, zum anderen Erstveröffentlichungen neuer (meist kurzer)

| | 1770


Jahre kommen Jahre schwinden (An ein Mädchen)

Jahre kommen Jahre schwinden Und der Jugend Traum entflieht Blumen die wir heute finden Kränze die wir heute binden Sind uns morgen schon verblüht Weisheit ist es zu geniessen Dieses Lebens süsse Zeit Torheit wär es, Mädchen Iiessen Wie ein Tröpfchen Zeit verfliessen Ohne Scherz und Fröhlichkeit Lasst uns von einander lernen Wie man weise fröhlich lebt Diese Kunst die in

Lieder von Alt und jung | | 2012


Im Arm der Liebe ruht sichs wohl

Im Arm der Liebe ruht sich´s wohl,Wohl auch im Schoß der Erde.Ob´s dort noch, oder hier sein soll,Wo Ruh ich finden werde:Das forscht mein Geist und sinnt und denktUnd fleht zur Vorsicht, die sie schenkt Im Arm der Liebe ruht sich´s wohl,Mir winkt sie ach! vergebens.Bei dir Elise fand ich wohlDie Ruhe meines Lebens.Dich wehrt mir harter Menschen SinnUnd in

Liebeslieder | | 2012


Wenn dich die Lästerzunge sticht

Wenn dich die Lästerzunge stichtso laß dir das zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nichtworan die Wespen nagen   Text: Gottfried August Bürger , 1787 – zuerst im Göttinger Musenalmanach für 1787— Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) — 1787

Gedichte | | 2012


Glänzender sinket die Sonne (Abendbetrachtung)

Glänzender sinket die Sonne Dort in das wallende Meer Glühend in höherer Wonne Tanzen die Wogen umher Scheidend noch lächelt sie Fluren, Welche sie heute beschien, Sieht ihre segnenden Spuren: Blumen und sprossendes Grün Ihre belebenden Strahlen Lohnten des Ackermanns Fleiß, Zwangen die Erde, zu zahlen Eiserner Arbeit den Preis. Felder und Wälder zu schmücken, Bleibet ihr ewige Pflicht, Und

Abendlieder | | | 2012


Zu des Lebens Freuden schuf uns die Natur

Zu des Lebens Freudenschuf uns die Naturaber Gram und Leidenschaffen wir uns nur Kümmern uns und habenunsere große Notund doch gibt den Rabentäglich Gott ihr Brot Nur durch seinen Segenkeimt und greift die Saater gibt Sonn´ und Regenihr ohn´ unseren Rat Kleidet auf dem Feldeseine Lilien anwas mit allem Geldedoch kein König kann Und wir sollten sorgen?Grübeln sollten wir?ach vielleicht schon

Weitere Volkslieder | | | 2008


Herr Bacchus ist ein braver Mann (Trinklied)

Herr Bacchus ist ein braver MannDas kann ich euch versichernMehr, als Apoll, der LeiermannMit seinen Notenbüchern Des Armen ganzer Reichtum istDer Klingklang seiner Leier,Von der er prahlet, wie ihr wißt,Sie sei entsetzlich teuer. Doch borgt ihm auf sein InstrumentKein Kluger einen Heller.Den frohere Musik ertöntAus Vater Evans Keller. Obgleich Apollo sich voranMit seiner Dichtkunst blähet:So ist doch Bacchus auch ein

Essen und Trinken | | | 2008


Ein armer Fischer bin ich zwar

Ein armer Fischer bin ich zwar verdien mein Geld stets in Gefahr Doch wenn Feinsliebchen am Ufer ruht dann geht das Fischen noch einmal so gut Des Morgens früh um Uhre vier klopft es ganz leis an meine Tür Steh auf, du Fischer jung und schön! Wir beiden wollen Fische fangen gehn (Des Morgens zwischen drei, bald vier klopft es

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liebeslieder | Liederzeit: | 1900


Stimmt an mit hellem hohen Klang

Der Text von “Stimmt an mit hellem hohen Klang” entstand nach einem längeren Neujahrsgedicht, mit dem Matthias Claudius den Jahrgang 1773 des Hamburg-Wandsbecker Boten eröffnete und das mit den Worten beginnt: “Es war erst frühe Dämmerung”. Der Text wurde dann erneut abgedruckt im Göttinger Musenalmanach für 1774. Die Umgestaltung des Textes ist vermutlich von Methfessel. Musik: Die Melodie stammt von

| | 1811


Joseph lieber Joseph was hast du gemacht (Kindsmörderin)

Joseph, lieber Joseph was hast du gemacht daß du die arme Nannerl ins Unglück hast ´bracht Joseph, lieber Joseph mit mir ist´s bald aus man wird mich bald führen zum Schandtor hinaus Zum Schandtor hinaus auf ein grünen Platz da wirst du bald sehen was Lieb hat gemacht Richter, lieb Richter richt nur fein geschwind ich will ja gern sterben

Frauenlieder | Gefangenenlieder | Liederzeit: | 1806