Wie reizend, wie wonnig ist alles umher Am Hügel wie sonnig, wie schattig am Wehr Dort spiegeln sich Erlen im blauen Kristall hier wiegen sich Schmerlen im tosenden Fall Wie grünet die Aue so lieblich und mild Wie pranget im Taue das Blumengefild Schon kleidet die Beere sich würzig in Rot schon schwillet die Ähre ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795


Vom hoh´n Olymp herab ward uns die Freude ward uns der Jugendtraum beschert drum traute Brüder, trotzt dem blassen Neide der unsre Jugendfreuden stört! Feierlich schalle der Jubelgesang schwärmender Brüder beim Becherklang! Versenkt ins Meer der jugendlichen Wonne lacht uns der Freuden hohe Zahl, bis einst am späten Abend uns die Sonne nicht mehr entzückt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1795


Auf einem schönen grünen Rasen Da ließ Albin zur Mahlzeit blasen Als ein General und Feldmarschall Sie rühren die Trommeln und schlagen den Lärmen Und lassen die feurigen Bomben schon schwärmen Die blutige Mahlzeit geht schon an Laß Pauken und Trompeten schallen Laß alle Kanonen auf einmal knallen Auf daß sich empört die ganze Welt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795


Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer vom Meere strahlt Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen Die Welle ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795


Gib blanker Bruder, gib uns Wein und laß die Hand besehn so wollen wir dir prophezein was sicher wird geschehn Merk‘ auf, es ist ein hohes Wort Und liegt viel Wahrheit drin: Sind vierundzwanzig Stunden fort So ist ein Tag dahin. Sobald es Nacht geworden ist Sind alle Katzen grau Und wenn der Mann sein‘ ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795


Willkommen, o seliger Abend dem Herzen, das froh dich genießt Du bist so erquickend, so labend drum sei mir recht herzlich gegrüßt In deiner erfreulichen Kühle vergißt man die Leiden der Zeit, vergißt man des Mittages Schwüle und ist nur zum Danken bereit Wenn säuselnde Lüftchen uns kühlen kein Horcher, kein Lauscher uns stört dann ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795


Tiroler sind lustig, Tiroler sind froh bei Wein und beim Tanze, da sieht man sie so Zur Arbeit steht Bube und Mädel früh auf und Abends da singen und lachen sie drauf Und kommt dann der Sonntag, so geht es zum Tanz Sein Nannerl führt Gotthelf und Gretel den Hans Da sieht man sie wacker im Kreise ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795


Ich hab mich Gott ergeben dem liebsten Vater mein hier ist kein ewig Leben es muß geschieden sein der Tod kann mir nicht schaden er ist nur mein Gewinn in Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin Ach sel´ge Freud und Wonne hat mir der Herr bereit´ da Christus ist die Sonne Leben ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1795


Hier bring ich Ihnen drei Pfund Strümpfe zu einem Paar Garn, die wollten mich gern verstrickt haben, sie müssen aber übermorgen fertig sein, daß ich sie morgen anziehen kann in: Erk  : Kinderbuch Blatt 40 nach “ Gesellschaftsspiele „, wohl um 1795, S. 62 (nach Zeile 9) ebenda als Pfänderspiel aus Darmstadt. zitiert nach Lewalter „Deutsches Kinderlied und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1795


Jüngst war Herr Mops noch an Verstand Ein Strohkopf ohnegleichen. Auf seiner glatten Stirne stand Der Dummheit Wappenzeichen. Wer, sagt, wer hat ihn klug gemacht? Die Liebe, nur die Liebe — die hat ihn klug gemacht. Sonst litt mein Nachbar Hungerpein, Um Reichtum zu erzwingen; Jetzt gibt er täglich Gasterein Und läßt Dukaten springen. Wer, ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1795