Wieder Sturm, der Wind peitschte die Wellen zu einer recht ansehnlichen Größe, und alsbald wurde das Schiff hoch auf die Wellengipfel gehoben, um im nächsten Augenblick in eine tiefe Wasserschlucht versenkt zu sein .. . Die Wellen schlugen mit solcher Gewalt über das Verdeck herüber, daß es kaum auszuhalten war, und man im nächsten Augenblick duchnäßt wurde, ich bin wenigsten fünf Mal katzennaß geworden und mußte endlich nolens volens ins Zwischendeck, das ist aber schrecklich und der Dunst der Passagiere, die alle hier zusammengedrängt waren, kaum zum Aushalten
(1846) In dem Kerker waren zu Frankfurt an dem Main
In dem Kerker waren zu Frankfurt an dem Main sind beinah vor Jahren viel Studenten drein weil sie gekämpft, die Braven für das höchste Glück gegen jene Sklaven für die Republik
(1857) Denkst du daran weh meine Stimme zittert
Denkst du daran, weh, meine Stimme zittert Und hier erblüht der Freude letzter Glanz. Ich sah im Strom der Zeiten schon verwittert den ich geflochten, unsern Lorbeerkranz Geh du mit mir, und sinkt mein Haupt darnieder Empfang ich einst den Tod als Held und Mann Dann schließe mir die müden Augenlieder Und scheidend sprich: Soldat, denkst du daran ?
(1895) O Deutschland hoch in Ehren
O Deutschland hoch in Ehren, Du heiliges Land der Treu Stets leuchte deines Ruhmes Glanz In Ost und West aufs neu! Du stehst wie deine Berge Fest gen Feindes Macht und Trug Und wie des Adlers Flug Vom Nest geht deines Geistes Flug
(1914) Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt am Rhein
Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt am Rhein (!) mit gebundnen Händen sechs Studenten drein sie saßen dort gefangen schon sechs Wochen lang weil sie der Freiheit sangen daß die Stadt erklang
(1917) Und im Kerker saßen
Und im Kerker saßen zu Frankfurt an dem Main mit gebundnen Händen sechs Studenten drein
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Tagebuch des Friedrich Gerstäcker , Überfahrt auf der Constitution 1837
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