Wo mein Pferd den Winter stand?

Der wackere Reiter

Wo mein Pferd den Winter stand?

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Wo mein Pferd den Winter stand?
In den Weidenzweigen.
Weil ich´s eben wiederfand,
Will ich´s auch besteigen.

Tummle dich und sei nicht faul!
Reiten will ich heute.
Bist du fleißig, lieber Gaul,
Freu´n sich alle Leute.

Auch die kleinen Blümelein
Nicken auf und nieder:
Grüß dich Gott, lieb Brüderlein!
Nun, so komm bald wieder!

Auch die Vögel freu´n sich sehr
Rings auf allen Seiten,
Zwitschern fröhlich um mich her:
Ei, was kannst du reiten!

Pferdchen geht den Trippeltrab
Immer frisch und heiter
Hügel auf und Hügel ab,
Und ich bin der Reiter.

Text: Hoffmann von Fallersleben (1843)
Musik: Volksweise aus Schlesien
in Hundert Schullieder (1848)

Liederthema:
Liederzeit: (1843)
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