Bremer Stadtmusikanten

Wie gerne dir zu Füßen

Wie gerne dir zu Füßen
Sing ich mein tiefstes Lied
Indes das heil’ge Abendgold
Durchs Bogenfenster sieht
im Takte wogt dein schönes Haupt
Dein Herz hört stille zu
Ich aber falte die Hände
Und singe: Wie schön bist du

Wie gerne dir zu Füßen
Schau‘ ich in dein Gesicht!
Wie Mitleid bebt es drüber hin;
Dein Mitleid will ich nicht!
Ich weiß es wohl, du spielst mit mir,
Und dennoch sonder Ruh‘
Lieg‘ ich vor dir und singe,
Singe: Wie schön bist du!

Wie gerne dir zu Füßen
Stürb‘ ich in stummer Qual!
doch lieber möcht ich springen empor
Und küssen dich tausendmal,
Möcht‘ küssen dich, ja küssen dich
Einen Tag lang immerzu
Und sinken hin und sterben
Und singen: Wie schön bist du!

Text: Moritz von Strachwitz () –
Musik: Weidt ()
in Liederbuch Postverband (1898)

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Liederthema: Liebeslieder
Liederzeit: (1898)
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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.