Wenn das Schifferklavier an Bord erklingt

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Schon wieder zieht es uns zum Strande
die Wellen ziehn uns mächtig an
Kaum sind wir einen Tag am Lande
da rufet uns der Ozean

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
dann sind die Matrosen so still
weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
die er gerne einmal wiedersehen will
Und sein kleines Mädel, das wünscht er sich her
das zu Haus ihn so heiß geküßt
und dann schaut er hinaus aufs weite Meer
wo fern seine Heimat ist

Wir sind die ew’gen Vagabunden
wir fahren in der Welt umher
für jeden komm’n einmal die Stunden
wo gerne er zu Hause wär

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt …

Text und Musik: Robert Wanner
(Angaben nach der Ansichtskarte mit dem Liedtext, Rückseite siehe unten. Mit Genehmigung des Harth-Verlages. Unklar ist der Zeitpunkt des Drucks. In späteren Ausgaben wird – im gleichen Verlag (!) – Text und Musik dieses Liedes Just Scheu zugeschrieben. Wer aber war Robert Wanner?)
Quelle der Postkarte: Uni Osnabrück, Sammlung Giesebrecht)

Anmerkungen zu "Wenn das Schifferklavier an Bord erklingt"

Text und Musik: Robert Wanner

Bei Prieberg – Handbuch Deutsche Musiker 1933-1954 – stehen folgende Angaben:

  • „Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord“ on A. Eine der Vertonungen des mündlich überlieferten Textes stammt von Just Scheu (1903-1956). In: Blaujacken-Lieder (1941)“  UND
  • „Wenn das Schifferklavier an Bord ertönt, ja, dann sind die Matrosen so still (eigner T). Seemannslied.
    Tondokument – vom 17/IV/42 – im DRA: B003514419.“ UND
  • „Wanner, Robert – Wenn das Schifferklavier an Bord ertönt: Es zieht uns immerfort zum Strande (eigner T). Nach dem Gesang der Truppe aufgezeichnet vom Matrosen Hauptgefr. H. Just [Ha]. In: Liederbuch der Kriegsmarine 1 (1940). „

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