Wie ist es doch im Mühlengrunde (Lied eines Unmodernen)

Wie ist es doch im Mühlengrunde so einsam heute und so still Ob denn in schöner Morgenstunde kein Mensch mehr richtig wandern will Wo seid ihr, die ihr früher walltet den schmalen, waldumsäunten Pfad Ach ja, das Wandern ist veraltet man geht nicht mehr, man fährt jetzt Rad Die Zeiten haben sich geändert der Pfad … Weiterlesen …

Wir hörten ein Glöckelein läuten (Namenstag)

Wir hörten ein Glöckelein läuten und dachten was soll es bedeuten doch endlich ,da fiel es uns ein dein Namenstag möchte wohl sein Und hätten wir Gold und Edelstein so bänden wir dir ein Kränzelein doch weil wir dies nicht vermögen wünschen wir Glück und Segen Ein goldener Tisch ein goldenes Bett von unten bis … Weiterlesen …

Folge Kind folge

Folge Kind folge Heckte, grote küle Barse Will gi wetten, wie wi sind? Heckte, grote küle Barse Text und Musik: Verfasser unbekannt in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1831 „Niederdeutscher Kinderreim“) in Nik. Zange: Musikalischer Zeitvertreiber (1609, Nr. 12) „Will gi wetten, wie wi sind? “ = „Wollt ihr wissen, wer wir sind?“

Kommt her ihr lieben Schwesterlein (Abendreihen)

Kommt her, ihr lieben Schwesterlein ihr allerliebsten Gespielcn mein wir wolln singen ein Abendrein von unserm Herren Jesulein Text: Niklas Hermann Melodie: Verfasser unbekannt Deutscher Liederhort II (1897, Nr. 939) in „Die Historien von der Sindfludt …“ Durch Nicolaum Herman in Joachimstal. Wittenberg 1562. Vorrede: Datum Joachimsthal am tag Bartholomei . . . 1562. Niklas … Weiterlesen …

Mein Mädchen ward mir ungetreu (Rettung)

Mein Mädchen ward mir ungetreu, Das machte mich zum Freudenhasser; Da lief ich an ein fließend Wasser, Das Wasser lief vor mir vorbei Da stand ich nun verzweifelnd, stumm, Im Kopfe war mirs wie betrunken, Fast wär ich in den Strom gesunken, Es ging die Welt mit mir herum. Auf einmal hör ich was, das … Weiterlesen …

Hi-i bei-i ho-o-beii  (Treideln)

Hi-i bei-i ho-o-beii Dieser „Gesang“ ist eigentlich nicht als solcher zu bezeichnen, er bestand nur aus den immer und immer wiederholten Silben hibei-hobei … Auf die Silben hi und ho wurde besonderer Nachdruck gelegt und hierbei jedesmal der rechte Fuß vorgesetzt und der Stock (eine Art Bergstock) eingestemmt, wodurch das Nachziehen des linken Fußes, besonders das … Weiterlesen …

Braunschweiger Mut (Sag Mädel was machst denn da?)

Braunschweiger Mut Bayrisch Bier schmeckt gut Das Bockbier schmeckt noch besser – Schläfst auch bei meiner Schwester Oho, soso! Sag Mädel, was machst denn da? Wir gingen in´n Wirtshaus rein Und fordern ein gut Glas Wein. Ein gut Glas Wein, ein gut Glas Bier Frau Wirtin, Sie krieg´n kein Geld dafür Oho, soso! Sag mal, … Weiterlesen …

Tage der Wonne (Frühzeitiger Frühling)

Tage der Wonne kommt ihr so bald? schenkt mir die Sonne Hügel und Wald? Reichlicher fließen Bächlein zumal Sind es die Wiesen? ist es das Tal? Blauliche Frische Himmel und Höh Goldene Fische wimmeln im See Buntes Gefieder rauschet im Hain Himmlische Lieder schallen darein Unter des Grünen blühender Kraft Naschen die Bienen summend am … Weiterlesen …

Mit Lust tät ich ausreiten

Mit Lust tät ich ausreiten durch einen grünen Wald Darin, da hört ich singen, ja singen drei Vöglein wohlgestalt Und seind es nit drei Vögelein so seins drei Jungfräulein soll mir das ein nit werden, ja werden es gilt das Leben mein Das eine heißet Ursulein das zweite Babelein das dritt hat keinen Namen, ja Namen … Weiterlesen …

O du Heimat lieb und traut (Heimatlied der Schlesier)

Oh du Heimat lieb und traut wonnig dich mein Auge schaut, Land wo meine Wiege stand froh die Jugend mir entschwand du bist mein, lieb Schlesierland Wo die Koppe hoch und her ragt hinein in’s Wolkenmeer, wo die Sage weltbekannt einen Rübezahl erfand, da bist du mein Schlesierland Wo der Hochwald stolz sein Haupt ist mit … Weiterlesen …