Morgensonne lächelt auf mein Land

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Morgensonne lächelt auf mein Land
Wälder grünen her in dunklem Schweigen
Jedem Schatten bin ich nah verwandt
Jedes Leuchten nimmt mich ganz zu eigen

Land, mein Land, wie leb ich tief aus dir
Löst sich doch kein Hauch von diesen Lungen
Den du nicht vorher und jetzt und hier
Erst mit deinem Hauche hast durchdrungen

Deine Berge ragen in mir auf
Deine Täler sind in mich gebettet
Deiner Ströme, deiner Bäche Lauf
Ist an alle Adern mir gekettet

Steht kein Baum auf deiner weiten Flur
Der nicht Heimat wiegt mit allen Zweigen
Und in jedem Winde läuft die Spur
Einer Liebe, der sich alle neigen

Text: Karl Bröger
Musik: Heinrich Spitta
Liederbuch der Bundeswehr (1962)

Liederthema:
Liederzeit: vor 1920 : Zeitraum: