Was sollen wir spielen von A - Z

15 Lieder - Was sollen wir spielen

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Bauer und Wolf

Während der Wolf in der Mitte des Spielplatzes steht, befindet sich der Bauer mit seinen Schafen an einem Ende desselben. Sobald der Wolf ruft: ,”Bauer, treib’ die Schafe aus!” laufen diese an das entgegengesetzte Ende des Platzes, wobei der Wolf so viele Schafe als möglich mit der flachen Hand zu schlagen sucht. Wer einen Schlag (auf den Rucken) bekommt, ist Wolf und stellt sich

Kinderspiele | | | 1910


Bedeutung des Spiels

Das Spiel ist das edelste und schönste Vergnügen unserer Kinder und sollte auch für Erwachsene eine Quelle reinster Freuden sein. Leider bildet heutzutage in fast allen Gegenden unseres Vaterlandes der Tanzsaal den Mittelpunkt der meisten Vergnügungen. Selbst in den abgelegensten Dörfern hat man schon heutzutage für eine gute Einrichtung eines solchen gesorgt. Wer wollte über ein Tänzchen in Ehren spotten! Aber leider

Volkslied-Forschung | | 1910


Böckchen schiele nicht (Paarlaufen oder Haschhasch)

Die Kinder stellen sich paarweise (Seite an Seite) hinter einander auf. An der Spitze vor ihnen steht ein Einzelner (der einsame Witwer, Hauptmann, der Häscher, das Böckchen) mit dem Gesicht nach vorn. Er soll nicht seitwärts nach den andern blicken, weshalb alle ihm zurufen “Böckchen, Böckchen, schiele nicht!” Er klatscht in die Hände und ruft dabei “Eins, zwei, drei! Letztes

Kinderspiele | | 1897


Böses Tier

An einer Stelle des Spielplatzes wird ein Freimal gezeichnet. In dieses begibt sich dasjenige Kind, das durch Abzählen “Böses Tier” geworden ist. Alle übrigen Mitspieler bilden in einer Entfernung von 4-6 Schritten einen Halbkreis um dasselbe und sprechen: “Wir möchten gerne in den Garten geh´n wenn nur das böse Tier nicht käm´ Die Glock schlägt ein, die Glock schlägt zwei

Kinderspiele | | | 1897


Fuchs und Hahn

Aus dem Boden des Planes wird mit einem Stocke ein Kreis geritzt. In die Mitte desselben begibt sich ein Kind, der “Fuchs”, während die übrigen Spieler an der Grenze des Kreises Aufstellung  nehmen. Der Fuchs hockt nieder und tut, als ob er ein Feuerchen machen wolle. Ein anderes Kind, der “Hahn”, hat nun mit jenem eine Unterhaltung. “Was machst du da, alter Fuchs?”

Kinderspiele | | | 1910


Müller und Wächter

Auf dem Spielplatze werden zwei Male gezeichnet. Ein Kind wird zum Wächter, ein anderes zum Müller bestimmt. Auf dem einen Male steht der Müller, auf dem andern der Wächter mit den übrigen Kindern. Erster·er kommt nun mit den Worten: “Hallo, Hallo!” bis zur Mitte. Der Wachter: »Wer ist da?« »Der Müller”« »Was will er denn?« »Einen Sack voll Kinder!« »Er fange sich weIche!« Alle Kinder suchen nun am

Kinderspiele | | | 1910


Pudelpeter

Zunächst wird in der Mitte eines größeren Platzes eine Kiste, eine Bank oder ein Stuhl gebracht, sodann durch Auszählen ein Kind zum “Pudelpeter” bestimmt. Nachdem dieser nun seinen Thron (Kiste oder dgl.) bestiegen und einen Stand eingenommen hat, umspringen die anderen Mitspieler ihn neckend und rufen dabei:  „Ach, da steht der Pudelpeter! Bringst du´s noch? Fang uns doch!“ Hierbei macht jeder allerhand närrische

Allgemein | Kinderspiele | | 1897


Schwarzer Mann

An zwei entgegengesetzten Enden des Spielplatzes wird je ein Mal als “Freimal” bezeichnet. Je nachdem man es für notwendig hält, werden auch die Seitengrenzen, welche nicht überschritten werden dürfen, durch eine in den Boden geritzte Linie bestimmt. Ein Spieler, “Schwarzer Mann” genannt, stellt sich an das eine Freimal, während an dem andern die übrigen Spieler Aufstellung nehmen. Jener verläßt nun seinen Platz mit den

Kinderspiele | | 1910


Schwarzer Mann II

In der Mitte des Spielfeldes wird von einer Seitengrenze zur andern ein etwa 8 bis 10 m breites Feld als das Mal des schwarzen Mannes abgeteilt. Bei dem Durchlaufen der Spielerschar (auf seinen Ruf) nach dem entgegengesetzten Ende hin, versucht der schwarze Mann, einen oder mehrere durch drei Schläge zu Gefangenen zu machen, die nun seine Helfer werden. Bei den folgenden Läufen kann und darf nur

Kinderspiele | | 1910


Stübchen vermieten

Auf dem Spielplatze werden so viele Kreise von ca 1/2 Meter Durchmesser in den Erdboden geritzt, als Kinder vorhanden sind, weniger einen. Diese “Stübchen” oder “Kämmerchen” haben untereinander einen Abstand von mehreren Metern und liegen entweder in Quadrat- oder Kreisform zueinander. Anhand der gezeichneten Kreise könnten auch Pfähle, Stöcke oder Bäumchen dieselben Dienste tun, weshalb das Spiel auch wohl “Bäumchenlaufen”

Kinderspiele | | 1897