Taschenbuch zum geselligen Vergnügen von A - Z

Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht)

Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer Himmelsruh Und die leichten Winde bringen Mir der Düfte Balsam

Auswandererlieder | Liederzeit: | 1803


Alles liebt und paart sich wieder

Alles liebt und paart sich wieder Liebend steigt der Lenz hernieder Und umarmt die junge Flur Mild erteilt er seine Triebe Mit dem Zauberblick der Liebe Jedem Wesen der Natur Im Gewand der frommen Tugend Ausgeschmückt mit Reiz der Jugend Geht das Mädchen sanft einher Ganz des Jünglings Lieb´ empfindend Unterliegt es überwindend Liebt und wird geliebt wie er Auf

Frühlingslieder | Liebeslieder | Liederzeit: | 1782


Alles liebt und paart sich wieder (1801)

Alles liebt und paart sich wieder Liebend steigt der Lenz hernieder Und umarmt die junge Flur Süßes sehnendes Verlangen einem Wesen anzuhangen lebt und webt durch die Natur Von des Jünglings Lieb erkoren schwebt im holden Traum verloren ahnungsvoll der Mädchenchor Liebe bringend, Lieb´empfindend unterliegt es überwindend liebt und wird geliebt wie er Was Gefild und hain belebt was in

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1801


Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Großvater die Großmutter nahm, da war der Großvater Bräutigam und die Großmutter war die Braut da wurden sie beide zusammen getraut Wer weiß, wie das noch werden mag wer weiß wie das noch kommt Als der Großvater die Großmutter nahm, Da wußte man nichts von Mamsell und Madam. Die züchtige Jungfrau, das häusliche Weib, Sie waren echt deutsch

Lieder von Alt und jung | Liederzeit: | | 1794


Das Laub fällt von den Bäumen

Das Laub fällt von den Bäumen, Das zarte Sommerlaub, Das Leben mit seinen Träumen Zerfällt in Asch´ und Staub Die Vöglein traulich sangen Wie schweigt der Wald jetzt still! Die Lieb´ ist fortgegangen Kein Vöglein singen will Die Liebe kehrt wohl wieder Im künft´gen lieben Jahr Und alles tönt dann wieder Was hier verklungen war Der Winter sei willkommen, Sein

Herbstlieder | Liederzeit: | 1804


Der liebe Sonntag kommt heran

Der liebe Sonntag kömmt heran mit fröhlichem Geläute und seiner freut sich jedermann im ganzen Dorfe heute Man hat die Woche viel zu tun und sitzt gewiß nicht müßug drum wünscht man auch sich ausznruhn sonst wird mans überdrüßig´ Wer immer gute Tage hat weiß davon nichts zu sagen so wie die Herren in der Stadt die seidne Kleider tragen

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1787


Fröhlich und wohlgemut (Zitherbubens Morgenlied)

Fröhlich und wohlgemut wandert das junge Blut über den Rhein und Belt auf und ab durch die Welt Husch, husch mit leichtem Sinn über die Fläche hin Schaffe sich Unverstand Sorgen um goldnen Tand Griesgram sieht alles grau Freude malt grün und blau rings, wo der Himmel taut Frohsinn sein Nestchen baut Überall Sonnenschein Quellen und Blümelein Lauben und Baumesdach

Wanderlieder | Liederzeit: | 1801


Ich denk an euch ihr himmlisch schönen Tage (Sehnsucht)

Ich denk an euch, ihr himmlisch schönen Tage Der seligen Vergangenheit Komm Götterkind, o Phantasie, und trage Mein sehnend Herz zu seiner Blütezeit! Umwehe mich, du schöner goldner Morgen Der mich herauf in’s Leben trug Wo unbekannt mit allen Erden-Sorgen Mein frohes Herz der Welt entgegen schlug. Umglänze mich, du Unschuld frührer Jahre, Du mein verlornes Paradies, Du süße Hoffnung,

Trauerlieder | Liederzeit: | 1802


Ich komme vom Gebirge her

Ich komme vom Gebirge her, Es ruft das Tal, es rauscht das Meer. Ich wandle still und wenig froh, Und immer fragt der Seufzer: Wo? Die Sonne dünkt mich hier so kalt Die Blüte welk, das Leben alt Und was sie reden: tauber Schall – Ich bin ein Fremdling überall Wo bist du, mein gelobtes Land? Gesucht, geahnt und nie gekannt, Das Land, das

Deutschlandlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1808


Im Sommer Im Sommer (Altes Spiel)

Die Gesellschaft faßt einander bei den Händen und gehen in einem Kreis herum, indem sie folgendes singen (die ersten zwei Zeilen langsam): Im Sommer Im Sommer da ist die schönste Zeit da wollen wir uns freuen wir jungen Leut Bei folgendem geht die Gesellschaft geschwinder herum und singt muntrer als vorher: Lustig sein und fröhlich sein gefällt uns allen wohl

| Liederzeit: | | 1793



mp3 anhören CD buch