1827: Der Kinder Lustfeld von A - Z


Bet´t Kinder, bet´t

Bet´t Kinder, bet´t Morgen kommt der Schwed´ Morgen kommt der Oxenstern Wird die Kinder beten lern´n Bet´t Kinder, bet´t * Die Schweden sind gekommen, Haben alles mitgenommen, Haben’s Fenster eingeschlagen, Haben’s Blei davon getragen, Haben Kugeln daraus gegossen Und die Bauem erschossen. Das flüsterten entsetzte Väter ihrem Nachwuchs ins Ohr, seit König Gustav II. Adolf durch das Heilige Römische Reich

Allgemein | Liederzeit: | 1650


Bohnen und Blasen

Gib mir eine Bohne! „Ich habe keine.“ Geh zum Gärtner, hol dir eine! „Er gibt mir keine.“ So such dir eine! „Ich finde keine.“ So blas ich dich! „ So wehr ich mich.“ Darauf blasen sich die Kinder ins Gesicht, und wer dabei zuerst lacht, muß dem andern eine Bohne geben. in Des Knaben Wunderhorn (mit Erbse! 1808, III) — Der Kinder

Allgemein | | 1808


Das Christkindlein bin ich genannt

Das Christkindlein bin ich genannt den frommen Kindern wohl bekannt die ihren Eltern gehorsam sein sich waschen und auch lernen fein die früh aufstehn und beten gern denen will ich Alles beschern Die aber solche Holzböcke sein die schlagen ihre Schwesterlein und necken ihre Brüderlein steckt Ruprecht in den Sack hinein Text: Verfasser unbekannt in Der Kinder Lustfeld (1827)

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1827


Das Männlein in der Gans

Das Männlein ging spazieren einmal Auf dem Dach, ei seht doch Das Männlein ist hurtig, das Dach ist schmal Gib acht, es fällt noch Eh sich‘ s versieht, fällt‘ s vom Dach herunter Und bricht den Hals nicht, das ist ein Wunder Unter dem Dach steht ein Wasserzuber Hinein fällt’s nicht schlecht Da wird es naß über und über Ei,

Gedichte | Märchen | | 1813


Das quellende Silber

In der Nähe von Quedlinburg hat einmal ein armer Bauer seine Tochter in den nächsten Busch geschickt, um Brennholz aufzulesen. Das Mädchen nahm dazu einen Tragkorb und einen Handkorb mit, und wie sie beide voll Holz hatte und wieder heim gehen wollte, trat ein weißes Männlein zu ihm hin und fragte: „Was trägst du da?“ – Aufgelesenes Holz zum Heizen und Kochen, antwortete das Mädchen. – „Schütte das Holz

Märchen | | 1827


Der Engel des Herrn hat die Hirten erkoren

Der Engel des Herrn hat die Hirten erkoren das Christkind ist für alle geboren es liegt ja in keinem goldnen Saal es liegt ja zu Bethlehem hier im Stall Und wer es ehrt mit Herz und Mund arm oder reich, dem ist’s gesund Text: Johannes Falk

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1819


Der Herr der schickt den Jockel aus

Der Herr, der schickt den Jockel aus Er soll den Haber schneiden Der Jockel schneid’t den Haber nicht Und kommt auch nicht nach Haus Da schickt der Herr den Pudel aus Er soll den Jockel beißen Der Pudel beißt den Jockel nicht Der Jockel schneid’t den Hafer nicht Und kommt auch nicht nach Haus Da schickt der Herr den Prügel

Kinderlieder | Liederzeit: | | 1827


Der Herr der will das Birnli schüttle

Der Herr der will das Birnli schüttle das Birnli will mit falle der Herr der schickt das Jockli  naus es soll das Birnli schüttle das Jockli schüttelt s Birnli nit das Birnli will mit falle Da schickt der Herr das Hündli naus es soll das Jockli beiße das Hündli beißt das Jockli nit das Jockli schüttelt ’s Birnli nit das

Allgemein | | | 1827


Der Mond der scheint (Die Ammenuhr)

Der Mond der scheint das Kindlein weint die Glock schlägt zwölf das Gott doch allen Kranken helf Gott alles weiß das Mäuslein beißt die Glock´ schlägt ein der Traum spielt auf den Kissen dein Das Nönnchen läut´ zur Mettezeit die Glock schlägt zwei sie gehn in´s Chor in einer Reih (Ein Englein wacht noch ist es Nacht Die Glock’ schlägt zwei

Kinderlieder | Liederzeit: | 1799


Der Morgenstern stand über einem Haus

Der Morgenstern stand über einem Haus da guckten zwei und siebenzig Schelme heraus Guten Abend, ihr Schelme zwei und siebzig an der Zahl Guten Abend, ihr Schelme guten Abend allzumal Wir wünschen Perücken zum Neuen Jahr allen Schelmen, an welchen kein gutes Haar! Wir wünschen, daß jeder das Seine behält die Schelme das Fieber der Doktor das Geld Wir wünschen

Drei-Könige-Lieder | | 1827




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