Der grosse Steinitz von A - Z

240 Lieder - Der grosse Steinitz

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33 Jahre währt die Knechtschaft schon (1900)

33 Jahre währt die Knechtschaft schon Nieder mit den Hunden von der Reaktion. Blut muß fließen Knüppeldick Nieder mit den Feinden von der Republik Gebet drum, ihr Großen, Euren roten Purpurmantel her! Das gibt rote Hosen Für der Freiheit Heer Für der Freiheit Rechte Für der Freiheit Reich; Wir sind keine Knechte Wir sind alle gleich Reißt die Konkubine aus

Freiheitslieder | Liederzeit: | , | 1900


Ach aus allen Ländern strömet

Ach, aus allen Ländern strömet nach Amerika neues Volk! Weil sie Noth und Armut kränket geht es ihnen auch nicht wohl. Denn die Theuerung treibt den Armen hier aus seinem Vaterland; ach, es ist ja zum Erbarmen alles flieht zum Meeresstrand Wie viele Mütter sieht man weinen wenn man hin nach Havre kommt denen keine Sonn mehr scheinet aus dem

Auswandererlieder | Liederzeit: , | 1848


Ach Gott laß dich erbarmen das Zillertal ist worden arm

Ach Gott! ach Gott, laß dich erbarmn! Das Zillertal ist worden arm Durch Leibsteuer und Geldaufschlag Da führt man jetzt gar ein große Klag und auch andre Anlagen und Beschweren, So jetzt täglich zunehmen auf der Erden Das jetzt der arme Bauersmann Schier gar nimmer erschwingen kann Die Leibsteuer hat gewährt acht ganze Jahr, Der Aufschlag lang zuvor da war

Bauernlieder | Politische Lieder | Liederzeit: | , | 1645


Ach Gott vom Himmel sieh darein (1815)

Ach Gott vom Himmel sieh darein und laß dich des erbarmen Wir müssen wieder zopfig sein Wir Hessen, ja wir Armen! Er hängt uns in der Anke fest dazu ein Schlucker und Drosselnest Mit Puder über den Rücken Wir jagten die Franzosen fort, Sollt besser sein geschwinder Man gab uns viele schöne Wort und hieß uns: liebe Kinder! Jetzt sind wir

Freiheitslieder | Liederzeit: , | | 1815


Ach ich bin wol ein armer Baur

Ach ich bin wol ein armer Baur Mein Leben wird mir mächtig saur Ich mein, ich könn oft nimmermehr: Ach daß ich nie geboren wär! Mein, horcht mir nur ein wenig zu: Mit Wyden bind ich meine Schuh Kein Frucht hab ich schier in der Scheur Und muß doch geben meine Steur. Vor Weihnachten iß ich auf, Das Vieh ist

Bauernlieder | Politische Lieder | Schuster | Liederzeit: | , | 1761


Ach sie naht die Abschiedsstunde (Sands Abschied)

Ach sie naht, die Abschiedsstunde die uns hier so schmerzlich trennt noch einen Kuß von deinem Munde der auf meinen Lippen brennt Treue hab ich dir geschworen Fluch treff mich und ewige Pein Heil und Seligkeit verloren wenn ich je vergesse dein Sollst du je meineidig werden so treff dich des Rächers Fluch Dich verfolgt mein Dolch im Leben und

Abschiedslieder | Gefangenenlieder | Letzte Lieder | | | 1848


Ach, was soll ich Weber machen…

Ach, was soll ich Weber machen Was soll ich denn fangen an Es ist mir nicht mehr zum Lachen Weil man kaum mehr leben kann Von dieser lieben Weberei Ja, ich sag es ohne Scheu Für 36 Groschen Lohn Muß man 200 Ellen weben Dazu von drei Wirkstühlen schon Gewerbesteuer geben Die Klassensteuer wird erhöht Sobald der dritte Stuhl dasteht

Weberlieder | Liederzeit: | 1830


Als die Römer frech geworden

Als die Römer frech geworden simserim simsim simsim Zogen sie nach Deutschlands Norden simserim simsim simsim vorne mit Trompetenschall Terätätätäterä ritt der Generalfeldmarschall, Terätätätäterä Herr Quintilius Varus Wau, wau, wau, wau, wau Herr Quintilius Varus Schnäde räng täng, Schnäde räng täng Schnäde räng täng, de räng täng täng In dem Teutoburger Walde, Huh! Wie piff der Wind so kalte, Raben

Balladen | Scherzlieder | Liederzeit: , | 1847


Auf Brüder laßt uns mannen (1848)

Auf, Brüder, laßt uns mannen mit Kraft, mit Tat und Wort wir ziehen gehn Tyrannen die Trommeln müssen fort Sie hatten uns geknechtet bei Rußlands Sklaverei drum tapfer nur gefechtet Wir müssen wieder frei Sie wollten alles geben am großen Monat März Doch nun da hinein zu leben Verschlossen ist ihr Herz Sie kennen nicht die Lage und nicht des

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1848


Auf Gesellen froh und munter

Auf Gesellen froh und munter schenkt die Gläser voller Wein denn unser Handwerk geht niemals unter lustige Zimmerleute wollen wir sein Meister gib uns die Papiere Meister gib uns unser Geld die schönen Mädchen , die sind uns lieber als die Schafferei auf dieser Welt Denn wir brauchen´s keinen Kaiser und wir brauchen´s keinen Gott Denn der Krieg war nur

Arbeiterlieder | Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1918