Liedergeschichte: In Trauern und Unruh

Ich wollt ich läg und schlief viel tausend Klafter tief

Zur Geschichte von "In Trauern und Unruh": Parodien, Versionen und Variationen.

Um 1740 gesungen auf die Melodie von „Wach auf o Schäfers Kind“. In neuster Zeit ist das „Ich wollt ich läg und schlief“ nicht selten mit  „In Trauern und Unruh“ vermengt worden , Vgl z B Wolff : Halle der Völker II, 165 — Simrock : Volkslieder S. 249 usw. Ganz ebenso wie bei den Texten werden auch die Melodien mit einander vertauscht. (Erk, Deutscher Liederhort, 1856)

Noten dieses Liedes
Wache auf o Schäfers Kind komm und eröfne g schwind laß dann so lang nicht klopfen allhier mich armen Tropfen seh auf eröfne mir mein schönes Kind die Tür Glaub nicht daß was geschieht mein Freund ich kenn euch nicht es will sich nicht gebühren die Thür so spat aufsperren wer weiß wer ihr möcht ... Weiterlesen ... ...

Noten dieses Liedes
In Trauern und Unruh bring ich mein Leben zu kein Trost kann ich mehr haben womit ich mich kann laben ich weine in der Still und seufze oftmals viel Mein Herze tut mir weh ich liege oder steh mag schlafen oder wachen so macht es mir zu schaffen obschon die Augen zu hat doch das ... Weiterlesen ... ...

Noten dieses Liedes
Mein Herze tut mir weh weil ich in Trauren steh mein Herze tut mir weh gleich wenn ich dich anseh ach soll ich dich verlassen? Das tu ich nimmermeh Mein Herze tut mir weh ich liege oder steh mag schlafen oder wachen so macht es mir zu schaffen obschon die Augen zu hat doch das ... Weiterlesen ... ...

Die Melodie steht zuerst in Büsching’s wöchentl. Nachrichten, Berlin 1818, III, S. S3, mitgeteilt von Dr. med.  Hohnbaum, mündlich aus Gotha 1817, mit folgendem Textfragment: Mein Herze tut mir weh, weil ich in Trauren steh Mein Herze tut mir weh, gleich wenn ich dich anseh...

Noten dieses Liedes
Ich wollt ich läg und schlief viel tausend Klafter tief im Schoß der kühlen Erden weil du mein nicht kannst werden und nichts zu hoffen hab als nur das kühle Grab Du sagst du liebest mich das Widerspiel seh ich ein Andern tust du lieben suchst mich nur zu betrüben drum sage nun nicht mehr ... Weiterlesen ... ...

Mit Benutzung eines fliegenden Blattes aus der Zeit von 1750-1820: „Acht schöne ganz neue Lieder (das 3). Gedruckt im Jahr, da ich noch Junggeselle war.“ In neuster Zeit ist das vorstehende Lied nicht selten mit  „In Trauern und Unruh“ vermengt worden , Vgl z B...