Liederlexikon: Ungedruckte Reste alten Gesangs

| | 1784

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A Elwert : Ungedruckte Reste alten Gesangs , Gießen und Marburg, 1784

Luwig Achim von Arnim über dieses Buch:

Wo Elwert “dieselben Lieder als Herder mittheilt, sind sie besser, Herder konnte sich der Kritik nicht entladen. Elwert sagt sehr klar: Der Mensch nur, der im wehenden Abendwind den Schlafgesang der Vögel belauscht, nur der konnte in voller Wehmuth zum Liebchen seufzen: Wenn ich ein Vöglein wär und nur zwey Flügel hätt, flög ich zu dir. Aber es kamen andre Zeiten und die Volkslieder erstarben in meinem Kopfe unter dem Wuste von wissenschaftlichem Unkraute. Alle Blumen in euren Gärten sind Kinder des Feldes und Waldes. Sie hatten sanfte Farben von der Natur, aber sie luxurirten zulezt und wurden oft grell durch überflüßigen Saft. Tausend solcher Sträußer blühen im hohen Grase, unsre Gelehrten stolpern vorbey, indem sie die hohen Felsen messen, Thürme, Städte und all die großen Wunder der Natur anstaunen”.  (in: Des Knaben Wunderhorn I, 1805)

 



"Ungedruckte Reste alten Gesangs" im Archiv:

Elwert

Der hessische Land- und Regierungsrat.Anselm Karl Elwert wurde am 18. Januar 1761 in Dornberg geboren. Er starb am 17. Juni 1825 ebenfalls in Dornberg. Nach dem Studium in Gießen und Göttingen wurde er 1784 fürstlich Hessen-Darmstädtischer Amtsassessor ab 1803 Regierungsrat und wurde 1820 mit dem Ludwigs-Orden geehrt. Neben seiner Verwaltungstätigkeit wirkte er als Lexikograph und Schriftsteller. Bedeutend wurden “Ungedruckte Reste

Ich eß nicht gerne Gerste (Widerspenstige Braut)

Ich eß nicht gerne Gerste Steh auch nicht gern früh auf Eine Nonne soll ich werden Hab keine Lust dazu Ei so wünsch ich dem Des Unglücks noch so viel Der mich armes Mädel Ins Kloster bringen will Die Kutt ist angemessen, Sie ist mir viel zu lang Das Haar ist abgeschnitten Das macht mir angst und bang Ei so

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