Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Ludwig Liebe

| 1819
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Eduard Ludwig Liebe wurde am 19. November 1819 bei Magdeburg geboren. Er starb am 4. Februar 1900 in Chur. Der Schüler von Spohr und Baldewein in Kassel wurde Musikdirektor in Koblenz, Mainz, Worms, unterrichtete für einige Jahre in Straßburg, später in London. Werke: “Die Braut von Asola”, Karlsruhe 1868, einige Lieder wurden recht populär. Seine Vertonung von August Beckers “O Wanderglück o Wanderlust” diente posthum (vermutlich) als Vorlage für einige kriegsbegeisterte Lieder zu Beginn des Ersten Weltkriegs.




"Ludwig Liebe" im Archiv:

Sonnenlicht Sonnenschein fällt mir ins Herz hinein

Sonnenlicht Sonnenschein fällt mir ins Herz hinein wie ein Waldvögelein hüpft es vor Lust weil es sein Leid vergißt weil du mein eigen bist weil du mich selig drückst an deine Brust Draußen auf grüner Au blühn viele Blümlein blau blühen Vergißmeinnicht bis man sie bricht aber dann welken sie nur meine Liebe nie wenn auch das Herz zerbricht sie

O Wanderglück o Wanderlust

O Wanderglück, o Wanderlust dein will ich nun geniessen! Ich hab mein Lebtag nicht gewusst wie froh die Bächlein fliessen dahin zur Meeresflut nach Nord und Süd und Ost und West: das Wandern ist das Allerbest für ein jung frisches Blut Jungvögelein so froh sich wiegt wenn es zum ersten Male aus seinem engen Neste fliegt zum lichten Sonnenstrahle; es

Laßt hoch die deutsche Fahne wehn

Laßt hoch die deutsche Fahne wehn weit übers deutsche Land wo uns´res Wasgaus Berge stehn bis hin zum Meeresstrand Und stimmt die alte Weise an der keine and´re gleich: Wir alle stehen wie ein Mann für Kaiser und für Reich Gewaltig schallet unser Sang in Feld und Wald und Au und jeder Kirchenglocke Klang trägt weiter ihn im Gau und

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