Liederlexikon: Hermann Claudius

| | 1878

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Hermann Claudius
Hermann Claudius

Hermann Claudius, Urenkel von Matthias Claudius, wurde am 19. Oktober 1878 in Langenfelde bei Hamburg geboren und starb am 8. September 1980 in Grönwohld bei Trittau, Kreis Stormarn, im Alter von 101 Jahren. Von 1900 bis 1934 war Volksschullehrer. danach  freier Schriftsteller wegen Berufsunfähigkeit aufgrund eines Motorradunfalles . Mehrere Gedichte von Herrmann Claudius wurden vertont, das bekannteste Lied ist sicher sein 1916 entstandenes ” Wann wir schreiten Seit’ an Seit “, welches auch heute noch (?) zum Abschluss von SPD-Parteitagen gesungen wird.

1933 unterschrieb er das Treugelöbnis der deutschen Schriftsteller für Adolf Hitler. Er schrieb unter anderem ein Gebet für den „Führer“, das 1940 unter dem Titel Deutschland erschien). Das “Dritte Reich” verlieh Claudius zahlreiche Literaturpreise, auch nach 1945 wurde er wiederholt geehrt. Zu seinem 95. Geburtstag gratulierte ihm der damalige Bundeskanzler Willy Brandt.




"Hermann Claudius" im Archiv:

Michael Englert

Michael Englert wurde 1868 im mainfränkischen Marktheidenfeld geboren, studierte Jura im etwa 30 Kilometer entfernten Würzburg und besuchte nebenher die Musikschule. Mit 43 Jahren gab er den Staatsdienst als Amtsrichter auf und übernahm 1912 als Arbeitersekretär die Rechtsberatung bei den freien Gewerkschaften in Hamburg. Vielen Jugendlichen aus dem Hamburger Jugendbund brachte er das Laute- und Mandolinespielen bei. Zusammen mit Fritz Voß stellte

Wann wir schreiten Seit an Seit

Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ und die alten Lieder singen und die Wälder widerklingen fühlen wir, es muß gelingen: Mit uns zieht die neue Zeit, Mit uns zieht die neue Zeit. Eine Woche Hammerschlag eine Woche Häuserquadern zittern noch in unsern Adern aber keiner wagt zu hadern Herrlich lacht der Sonnentag herrlich lacht der Sonnentag. Birkengrün und Saatengrün Wie

Pogg Pogg Patt wat is dat

Pogg Pogg Patt wat is dat hier schön natt De Flegen, de sün gar nich bang’n ik kann se för min Näs wegfang’n Pogg Pogg Patt wat is dat hier schön natt Text: Hermann Claudius Musik: Max Laudan, 1925 in Hamburger Jugendlieder

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