Zumsteeg von A - Z ..

Vom Turm, wo ich oft gesehen hernieder auf ein schönes Land, vom Turme fremde Fahnen wehen wo meiner Ahnen Banner stand. Der Väter Hallen sind gebrochen gefallen ist des Enkels Los, er birgt, besiegt und ungebrochen sich in der Erde tiefem Schoss. Und wo einst in des Glückes Tagen mein Jagdhorn tönte durchs Gefild, da meine Feinde grässlich jagen sie hetzen gar ein edles Wild. Ich bin das Wild, auf das sie pirschen die Bluthund' wetzen schon den Zahn, sie dürsten nach dem Schweiss des Hirschen und sein Geweih steht ihnen an. Die Mörder habn in Berg und Heide auf mich die Armbrust aufgespannt, drum in des Bettlers rauhem Kleide durchschleich' ich nachts mein eigen Land; wo ich als Herr sonst eingeritten und meinen hohen Gruss erbot, da klopf' ich schüchtern an die Hütten und bettle um ein Stückchen Brot. Ihr warft mich aus den eignen Toren doch einmal klopf' ich wieder an; drum Mut! noch ist nicht all verloren ich hab' ein Schwert und bin ein Mann. ich wanke nicht, ich will es tragen und ob mein Herz darüber bricht, so sollen meine Freunde sagen: er war ein Mann und wankte nicht

Text: Wilhelm Hauff , 1826 Musik: Emilie Zumsteeg -

Auf auf wer deutsche Freiheit liebet
wer Lust, für Gott zu streiten hat
der Schein, den mancher von sich giebet
verbringet keine Rittertat
Wenn Fug [...] ...

Kriegspropaganda | Liederzeit: | 1624


Der Eichenwald brauset
Die Wolken ziehn
Das Mägdlein sitzet
An Ufers Grün
Es bricht sich die Welle mit Macht, mit Macht
Und sie seufzt hinaus [...] ...

Liebeskummer | Liederzeit: | 1799


Vom Turm, wo ich oft gesehen
hernieder auf ein schönes Land,
vom Turme fremde Fahnen wehen
wo meiner Ahnen Banner stand.
Der Väter Hallen sind [...] ...

Balladen | Lieder von Arm und Reich | Liederzeit: | 1826