Lindpaintner von A - Z ..

Regst du o Lenz die jungen Glieder erwacht aus starrer Dunkelheit und kehrt in neuem Glanze wieder in aller deiner Lieblichkeit? Kommst du vertraulich uns zu grüßen Der Welt ihr Leben zu versüßen Und auszulöschen Gram und Leid Ja dich den Liebling zu empfahen Lauscht bange Sehnsucht allerwärts Es überströmt bei deinem Nahen Von Dank und Liebe jedes Herz Der Seele rascheres Bewegen Verkündet dich mit deinem Segen Mit deinem Ernst und deinem Scherz Mit Grün sind mild bedeckt die Auen Und Schlucht und Hügel sind es auch In Blütenschnee gehüllt zu schauen Ist Baum an Baum und Strauch an Strauch Die Blume träumt von Wonnetagen Und schalkhaft muntre Lüfte tragen Von dannen ihren Balsamhauch Und wo sich hin das Ohr mag neigen Den Forst empor die Flur entlang Da jauchzt und lockt es von den Zweigen Da girrt´s hervor vom FelsenKlang Die Bäche die dem Berg entfliehen Sie werden laut in Melodien Und selbst die Luft ist voll Gesang So mußte sich die Erde schmücken So klang´s auf Höhen und im Tal Als des geweihten Sängers Blicken Der Tag geglänzt zum letzten Mal Man hörte um sein Grab erschallen Den Klageruf der Nachtigallen Und bleich entschwand der Sonne Strahl Doch wenden wir den Blick vom Trabe Hinauf wohin sein Geist sich hob Der gleich dem Lenz so manche Gabe Des Schönen unsrem Geist verwob Wir wollen keinen Schmerz erneuen Wir wollen uns des Frühlings freuen Die Freude ist sein höchstes Lob Text: F. R. Ritter , zu Schillers 100stem Todestag, 9. Mai 1805 Musik: P. J. von Lindpaintner () in -- Albvereins-Liederbuch (ca. 1900) --

Der Sänger hält im Felde die Fahnenwacht die Hand am Schwert, stets fertig zum Gefechte hell klingt sein Lied, hinüber trägts die Nacht ins ferne Lager der Tyrannenknechte: „Die Dame, die ich liebe, nenn´ ich nicht doch hab´ ich ihre Farbe mir erkoren; ich streite gern für Freiheit und für Licht getreu der Fahne, der ... Weiterlesen ... ...

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1847


Regst du o Lenz die jungen Glieder erwacht aus starrer Dunkelheit und kehrt in neuem Glanze wieder in aller deiner Lieblichkeit? Kommst du vertraulich uns zu grüßen Der Welt ihr Leben zu versüßen Und auszulöschen Gram und Leid Ja dich den Liebling zu empfahen Lauscht bange Sehnsucht allerwärts Es überströmt bei deinem Nahen Von Dank ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1905


Treu geliebt und still geschwiegen treue Liebe spricht nicht viel Nur in unhörbaren Zügen Wallt das heiligste Gefühl Oft sagt eine stille Träne Mehr als Sprach‘ und Melodie O! der Liebe leise Töne Sind nur Herzensharmonie Ach! nur Wenigen gegeben Ist es, ihren süßen Drang Und ihr wundervolles Beben Auszusprechen im Gesang Wenig Männer Gottes ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1791


Von Dir o Vaterland zu singen muß wahrer Liebe wohl gelingen da dich des Himmels Güte hält mein Württemberg, du, das seit lange gefeiert und mit gutem Klange genannt bist in der weiten Welt Du sendest aus der Kinder viele an nahem wie an fernem Ziele stellt sich der Württemberger ein Er trägt,  wo irgend Menschen wohnen ... Weiterlesen ... ...

Heimatlieder | Landeshymnen | Liederzeit: | 1856


Was soll ich in der Fremde tun? Hier ist es ja so schön. Der Winter stürmt und brauset nun Verschneit sind Tal und Höhn Und hier ist es so schön, so schön Was soll ich in der Fremde tun? Hier ist es ja so schön Sie reichte mir die weiße Hand Und sprach: Du magst ... Weiterlesen ... ...

Heimatlieder | Liederzeit: | 1823