André von A - Z ..

Im Anfang war´s auf Erden nur finster, wüst und leer und sollt´ was sein und werden mußt´ es wo anders her So ist es hergegangen im Anfang, als Gott sprach und wie sich´s angefangen so geht´s noch diesen Tag Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her! Der Strohhalm und die Sterne, Der Sperling und das Meer. Von ihm sind Büsch´ und Blätter, Und Korn und Obst von ihm, Von ihm mild Frühlingswetter Und Schnee und Ungestüm. Er, Er macht Sonnaufgehen, Er stellt des Mondes Lauf, Er läßt die Winde wehen, Er tut den Himmel auf. Er schenkt uns Vieh und Freude, Er macht uns frisch und rot, Er gibt den Kühen Weide Und unsern Kindern Brot. Wir pflügen und wir streuen Den Samen auf das Land; Doch Wachstum und Gedeihen Steht nicht in unsrer Hand. Der tut mit leisem Wehen Sich mild und heimlich auf, Und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf. Der sendet Tau und Regen Und Sonn- und Mondenschein, Der wickelt Gottes Segen gar zart und künstlich ein. Und bringt ihn denn behende In unser Feld und Brot; Es geht durch seine Hände Kommt aber her von Gott. Auch frommsein und vertrauen Und stiller edler Sinn, Ihm flehn und auf Ihn schauen, Kommt alles uns durch Ihn. Er gehet ungesehen Im Dorfe um und wacht Und rührt, die herzlich flehen, Im Schlafe an bei Nacht. Darum, so woll'n wir loben und loben immerdar Den großen Geber oben. Er ist's! und Er ist's gar! Text: nach dem Bauernlied , von Matthias Claudius (1740-1815) Musik: Johann André - 1790 (1741-1799) in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895) -- Schulgesangbuch für höhere Lehranstalten (1912) -- Lieder für höhere Mädchenschulen (1919) --

Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher
und trinkt ihn fröhlich leer
in ganz Europia, ihr Herren Zecher
ist solch ein Wein nicht mehr

Er kommt [...] ...

Trinklieder | Liederzeit: | 1775


Dir folgen meine Tränen
dir, die du von mir fliehst
und mein unendlich Sehnen
ganz ohne Tränen siehst

Dies Herz, das du verkennest
Bleibt einzig dennoch [...] ...

Liebeskummer | Liederzeit: | 1766


Im Anfang war´s auf Erden
nur finster, wüst und leer
und sollt´ was sein und werden
mußt´ es wo anders her
So ist es hergegangen

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1790


Wer sagt mir an, wo Weinsberg liegt?
Soll sein ein wackres Städtchen,
Soll haben, fromm und klug gewiegt,
Viel Weiberchen und Mädchen.
Kömmt mir einmal [...] ...

Balladen | | 1774